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Kondolenz im beruflichen Umfeld

Bei einem Todesfall im Berufsleben formuliert in der Regel der Chef eines Unternehmens, der Vorgesetzte oder der Dienstleiter einer Behörde seine Anteilnahme auf einem offiziellen Briefbogen. Eine angemessene Formulierung lautet beispielsweise: "Mit Erschütterung nehme ich die Nachricht vom Tode Ihres ... zur Kenntnis. Ich spreche Ihnen dazu meine herzliche Teilnahme aus."

Das Kondolenzschreiben sollte auch noch einige Sätze einer Würdigung der beruflichen und persönlichen Kompetenz des Verstorbenen enthalten. Bei einem sehr eng zusammenarbeitenden Berufsteam können ausnahmslos alle, selbst der Chef, den Kondolenzgruß unterschreiben, einen gesammelten Geldbetrag beifügen oder einen Kranz zur Bestattung schicken.

Am Trauergottesdienst oder der Trauerfeier nimmt - je nach beruflicher Position des Verstorbenen - ein Stellvertreter oder eine Abordnung der Firma bzw. des Betriebes teil. Abgesehen von den privat befreundeten Arbeitskollegen des Verstorbenen ist es nicht üblich, Arbeitskollegen zum Trauermahl zu laden.

Quelle: "Herzliches Beileid. Ein kleiner Knigge für Trauerfälle" von Klaus Dirschauer

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