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Schonvermögen auf 5.000 Euro erhöht

Auswirkungen auch bei der Sozialbestattung | | 0 Kommentare |


Sozialämter müssen seit dem 1. April dieses Jahres bei Beziehern von Sozialleistungen (nach dem SGB XII) 5.000 Euro als sogenanntes Schonvermögen anerkennen. Alle Geldbeträge bis zu dieser Summe dürfen nicht von den Sozialämtern berücksichtigt werden, wenn im Rahmen eines Antrags vor der Gewährung von Leistungen das Vermögen des Antragstellers geprüft wird. Bisher lag die Grenze hier bei 2.600 Euro.

Auch für Antragsteller im Rahmen einer Sozialbestattung (§ 74 SGB XII) gilt dieser neue allgemeine Schonbetrag. Wer also beim Sozialamt einen Antrag auf die Übernahme von Bestattungskosten stellt, weil er die Kosten selbst nicht tragen kann, kann sich nun auf ein höheres Schonvermögen berufen. Dieses muss unangetastet bleiben und darf bei Entscheidung nicht berücksichtigt werden.

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