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Asche verstreuen

Asche verstreuen
Einige Bundesländer erlauben in ihren Bestattungsgesetzen die Ascheverstreuung auf dem Friedhof: Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Thüringen (Stand April 2017). In den meisten dieser Bundesländer gibt es jeweils einzelne Friedhöfe, die diese Beisetzungsart auch tatsächlich anbieten.

Bei der Verstreuung wird die Asche auf einer dafür vorgesehenen Rasenfläche ausgestreut und durch die Witterung dem Boden zugeführt. Dazu wird manchmal vorher die Grasnarbe entfernt und danach wieder aufgelegt. Manche Streuflächen sind auch mit Stauden bepflanzt, so dass die Asche von den Blumen bedeckt wird.

In der Regel handelt es sich um anonyme Beisetzungen, so dass auch keine Namensnennung auf einem Grabmal erfolgt. Mitunter gibt es aber auch ein gemeinsames Grabmal (zum Beispiel eine Stele), auf dem die Namen der einzelnen beigesetzten Verstorbenen vermerkt werden. Je nach Angebot vor Ort können Sie als Angehöriger dabei sein.

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