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Urnenwand/Kolumbarium

Urnenwand
Urnenwände enthalten über- und nebeneinander liegende Fächer bzw. Urnennischen, in die die Urnen eingestellt werden. Meist stehen Urnenwände - häufig zu mehreren gruppiert - in freier Lage auf dem Friedhofsgelände.

Eine Platte mit einer Inschrift (meist Name und Geburts- und Todesdatum des Verstorbenen) schließt die Urnennische nach vorne ab. Es gibt aber auch Urnenwände mit transparentem Abschluss der Nischen, bei denen die beigesetzten Urnen sichtbar bleiben.

Eigene Gestaltungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden. Allerdings sparen Sie am Pflegeaufwand, da keine Grabpflege erforderlich (bzw. auch nicht möglich) ist. Die Ablage von Blumen oder Grablichtern ist meist nicht gestattet, mitunter gibt es dafür spezielle Bereiche.

Manche Friedhofsverwaltungen richten auch in nicht mehr genutzten Friedhofsgebäuden - zum Beispiel alten Kapellen/Trauerhallen oder Mausoleen - Urnenwände ein. Je nach Gestaltung und Exklusivität der Gebäude handelt es sich hier teilweise um eher hochpreisige Angebote im Vergleich zur üblichen Urnenwand auf dem Friedhof.

Eine spezielle Art der Kolumbarien sind Urnen-/Grabeskirchen. In nicht mehr für Gottesdienste genutzten Kirchen werden Bestattungsplätze in Urnenwänden eingerichtet. Mittlerweile bestehen über 40 solcher Angebote in Deutschland (Stand 2017).

Urnenwände gibt es vereinzelt auch in den Räumlichkeiten von Bestattern. Die bisher bekannten Betreibermodelle ermöglichen dies, indem die offizielle Trägerschaft bei einer Religionsgemeinschaft wie zum Beispiel den Alt-Katholiken liegt. Diesen ist es gesetzlich erlaubt, Friedhöfe zu betreiben (auch in Form von Kolumbarien) und die praktische Abwicklung einem Bestatter zu übertragen.

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