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Diamanten und Amulette

Sie können aus einem - unterschiedlich großen - Teil der Asche Verstorbener Erinnerungsdiamanten herstellen lassen. Diese entstehen nach Angaben der Hersteller in einem mehrmonatigen Prozess. Dabei wird in mehreren Schritten erst Kohlenstoff aus der Kremationsasche extrahiert und anschließend unter hohem Druck und bei hoher Temperatur zu einem Diamanten gepresst. Es gibt auch Anbieter, die aus Haaren des Verstorbenen Erinnerungssteine herstellen.

Die Einfuhr des Diamanten nach Deutschland ist kein Problem, da dieser nicht mehr der geltenden Bestattungspflicht für Totenaschen unterliegt. Totenasche, die nicht für die Herstellung des Diamanten benötigt wird, wird üblicherweise entweder im Ausland (zum Beispiel in der Schweiz, wo solche Diamanten hergestellt werden) beigesetzt oder nach Deutschland zurückgebracht und dann dort beigesetzt.

Den Diamanten können Sie zur Erinnerung an den Verstorbenen aufbewahren oder eingearbeitet in ein Schmuckstück tragen. Die Kosten für solche Diamanten hängen unter anderem von der Größe ab. Einige tausend Euro kommen hier schnell zusammen - ohne die sonstigen Kosten der Bestattung wie Sarg, Überführung, Krematorium usw.

Wenn Sie die Asche des Verstorbenen immer bei sich tragen möchten, können Sie auch einen Teil der Asche in ein Amulett umfüllen lassen und zum Beispiel als Kette oder Armband tragen. Die übrige Asche können Sie dann in gewünschter Form beisetzen lassen. Diese Dienstleistung bieten mittlerweile auch viele Bestatter und Krematorien in Deutschland an - Juristen sind sich uneins, ob dies gegen geltendes Recht verstößt. Viele Argumente sprechen jedoch dafür, dass in dieser Hinsicht kein Problem besteht.

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