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Särge

Särge
Bei einer Erdbestattung besteht die Sargpflicht, auch wenn der Sarg aus hygienischer Sicht nicht unbedingt erforderlich wäre. Ausnahmeregelungen gibt es aber in vielen Bundesländern aus religiösen Gründen, was speziell auf Muslime zutrifft, die häufig eine Bestattung im Leichentuch vorziehen. Immer mehr Friedhöfe bieten diese Möglichkeit an.

Särge bestehen fast immer aus Holz; Ausnahme sind Pappsärge, die jedoch nur eine marginale Rolle spielen. Für die Bestattung müssen Sie immer die Regelungen der örtlichen Friedhofsträger oder der Krematorien zum Material und der Größe eines Sarges beachten. Bei einer Erdbestattung muss insbesondere die Verrottbarkeit gegeben sein.

Sie haben die Wahl aus einer Vielzahl verschiedender Modelle, zum Beispiel einfache, schlichte Kiefernsärge, modern gestaltete Designersärge oder traditionell-verschnörkelte Särge aus Eichenholz. Sie können den Sarg bemalen, bekleben oder von einem Künstler verschönern lassen. Und selbst der Fußballfan kommt auf seine Kosten: Särge in den Farben des Lieblingsclubs werden mitunter angeboten. Möglich ist es auch, den Sarg selbst zu bauen - dabei sollten Sie aber unbedingt die Vorschriften des jeweiligen Bestattungsgesetzes und der Friedhofssatzung/des Krematoriums berücksichtigen. Erkundigen Sie sich nach den Möglichkeiten, wenn es nicht das Standardmodell sein soll.

Beim Sargkauf sollten Sie darauf achten, dass bei Särgen unter Umständen Griffe, Innenauskleidung oder Polster gesondert berechnet werden. Fragen Sie also im Zweifelsfall nach, ob unter dem Rechnungsposten "Sarg" alle diesbzüglichen Leistungen enthalte sind. Das gleiche gilt für mögliche Decken oder Kissen.

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