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Technik

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Kremationsöfen unterliegen strengen Umweltschutzbestimmungen (Immissionsschutz). Die bei der Verbrennung entstehenden Abgase werden in Filtern sorgfältig gereinigt. Die Asche selbst ist weitgehend rückstandsfrei und damit für das Ascheverstreuen unbedenklich.

Die Verstorbenen sollen bei der Einäscherung gewöhnlich nur Naturfasern tragen, um die Umweltbelastung gering zu halten. Einäscherungssärge sind aus unbehandelten umweltschonenden Materialien gefertigt.

Ein unverbrennbarer Schamottestein mit der spezifischen Auftragsnummer wird mit dem Sarg verbrannt und durchläuft den gesamten Verbrennungsprozess. So ist stets nachweisbar, um welchen Verstorbenen es sich handelt.

Der Verstorbene wird unversehrt eingeäschert. Nach der Verbrennung werden aus der Asche die Prothesen entfernt. Das Aschen-Knochen-Gemisch wird in einer Knochenmühle fein gemahlen. Das reduziert das Volumen auf zwei bis vier Kilo feinkörnige Asche. Die Asche wird in eine Aschenkapsel gefüllt, versiegelt und an den jeweiligen Friedhof - häufig per Post - versandt.

Edelmetalle wie Goldfüllungen oder -zähne verflüssigen zu einem Großteil in der Hitze. Was übrig bleibt, filtern einige Krematorien über so genannte Edelmetall-Abscheider heraus. Die Edelmetalle werden dann verkauft. Die Erlöse fließen in den Haushalt der Krematorien ein oder werden gespendet.

Manche Krematorien bieten regelmäßig Führungen an, andere öffnen ihre Türen zum Beispiel am Tag des Friedhofs jeweils am dritten Wochenende im September.

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