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Exkurs: Die reine Tierbestattung

Treue über den Tod hinaus 

Wenn mein Haustier gestorben ist Was tun, wenn mein Haustier gestorben ist?
In vielen Fällen werden todkranke Haustiere beim Tierarzt von ihrem Leiden erlöst. Lassen Sie Ihr verstorbenes Tier in der Tierarztpraxis, so ist eine Entsorgung des Tierkörpers in einer  Tierkörperbeseitigungsanstalt gesetzlich vorgeschrieben (siehe  Details unter wiki.aeternitas.de). Der Arzt wird die Kosten dafür in der Regel an den Tierhalter weiter geben.

Es gibt aber für den Halter auch die Möglichkeit, das verstorbene Tier selbst zu bestatten bzw. bestatten zu lassen:

  • Bestattung auf dem eigenen Grundstück. Voraussetzung für die Bestattung auf dem eigenen Grundstück ist, dass das Grundstück nicht in der Nähe eines Wasserschutzgebietes oder öffentlicher Wege und Plätze liegt und laut Gemeindesatzung keine anderen Gründe gegen eine solche Bestattung vorliegen. Bevor Sie also Ihr Tier im eigenen Garten begraben, sollten Sie sich bei der zuständigen Behörde über die geltenden Bestimmungen erkundigen. Diese können von Kommune zu Kommune unterschiedlich sein.
    Wenn nichts gegen den Bestattungsort spricht, kann eine Bestattung einer Tiefe von mindestens 0,50 Metern stattfinden.
    Achten Sie darauf, dass Wildtiere den Tierkörper nicht ausgraben können, indem Sie die Grabstelle möglichst tief anlegen und beispielsweise großflächig mit schweren Steinplatten abdecken.
  • Feuerbestattung in einem  Tierkrematorium
    In Deutschland sind Mensch- und Tierkremation strikt voneinander getrennt. Es gibt hierzulande mehr als 20 reine Tierkrematorien. Der Einäscherung kann direkt vom Halter des verstorbenen Tieres in Auftrag gegeben werden. Wünsche für die Aushändigung der Asche kann der Halter direkt mit dem Krematorium besprechen.
    Es werden zwei Arten der Kremation unterschieden:
    a.) die Sammelkremation, bei der mehrere Tiere gleichzeitig eingeäschert werden und deren Asche im Anschluss dann vom Tierkrematorium gemeinsam beigesetzt oder auf einer Streuwiese verstreut wird.
    b.) die Einzelkremation, bei der ein Tier allein kremiert wird. Die Asche bleibt unvermischt und kann in einer Urne an den Tierhalter herausgegeben werden. Der Tierhalter kann dann über den letzten Verbleib der Asche selbst entscheiden.
  • Bestattung auf einem Tierfriedhof Tierfriedhöfe bieten unterschiedliche Bestattungsarten an. Bei der Erdbestattung wird das verstorbene Tier in der Regel in einem Holzsarg beigesetzt.
    Im Anschluss an eine Einzeleinäscherung kann die Asche in einer Urne im Urnengrab beigesetzt werden. Die Betreiber der über 150 Tierfriedhöfe in Deutschland können Sie kompetent über alle Möglichkeiten beraten.
    Eine umfangreiche Liste von Tierfriedhöfen hält  www.partner-hund.de bereit.
Sie suchen einen Tierbestatter in Ihrer Nähe?
Unter  http://www.tierbestatter-bundesverband.de/index.php?id=12 gibt es eine Tierbestatter-Suche nach Postleitzahlengebiet.



Weitere Informationen gibt es beim
Bundesverband der Tierbestatter e.V.

Geschäftsstelle
Buntzelstr. 134
12526 Berlin
Tel: 030 / 67 89 18 91
E-Mail: bvt@tierbestatter-bundesverband.de
Internet:  www.tierbestatter-bundesverband.de


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