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Digitaler Nachlass

Haben Sie schon vorgesorgt? 

Digitaler Nachlass Jährlich sterben in Deutschland etwa 900.000 Menschen. Viele von ihnen hinterlassen E-Mail-Accounts, Social-Media- und andere Onlinekonten sowie eigene Homepages und unterschiedlichste digitale Spuren. Die wenigsten Verträge, die zu Lebzeiten mit Anbietern von Internetdienstleistungen geschlossen wurden, enden automatisch mit dem Tod des Nutzers. Die meisten gehen automatisch auf die Erben über. Die Erben wiederum müssen die digitale Hinterlassenschaft des Verstorbenen sichten und entscheiden, was mit den Inhalten zu tun ist. Vielfach erweist sich bereits die Suche nach möglichen Inhalten im Internet und auf digitalen Datenträgern, wie etwa der PC oder das Smartphone, als äußerst schwierig. Zugangsberechtigungen wie Passwortschutz oder Datei-Verschlüsselungen machen es den Erben schwer oder gar unmöglich, an die Daten heranzukommen. Ist das Problem gelöst, liegen die Texte, Bilder, Filme des Verstorbenen zur Bearbeitung vor. Nun stellt sich die Frage: Belassen, bearbeiten oder löschen?

Die digitalen Hinterlassenschaften eines Verstorbenen aufzuarbeiten, kann für die Erben zu einer großen Last werden. Daher ist es ratsam, bereits zu Lebzeiten Vorsorge zu treffen.

  • 93 Prozent haben für den Fall ihres Todes ihren digitalen Nachlass nicht geregelt.
  • 78 Prozent der Internetnutzer gaben an, dass sie in dieser Sache gern tätig werden würden, es aber an Aufklärung mangele.

Umfrage der Bitkom , 2015
Verband der digitalen Wirtschaft


Digitaler Nachlass: In diesem Themenbereich haben wir Wissenswertes und Praktisches für Sie zusammengetragen.
Wer sich noch intensiver mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem sei die Website "digital.danach - Das unabhängige Infoportal zu Tod und Trauer im Netz" (www.digital-danach.de)  empfohlen.