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Um welche Daten geht es beim digitalen Nachlass eigentlich?

Was hat uns der Verstorbene denn eigentlich vererbt? 

Desktop Alles, was sich digital speichern lässt, kann zur digitalen Hinterlassenschaft eines Verstorbenen gehören. Selbst solche Daten, die bereits gelöscht wurden, aber in vervielfältigter Weise in den digitalen Umlauf gekommen und dort verblieben sind, deren Urheberschaft aber dem Verstorbenen zugeschrieben werden kann, gehören zum digitalen Vermächtnis.

Die digitalen Spuren, die wir im Laufe unseres Lebens hinterlassen, sind etwa persönlicher, technischer, künstlerischer oder vertraglicher Natur. Sie setzen sich klassischerweise aus Digital-Fotos, Videos und Textdokumenten zusammen. Dazu kommen noch Suchanfragen bei Internetsuchmaschinen, Browserverläufe, Diskussionsbeiträge in Foren, Chats und Messengerdiensten, virtuelle Adressbücher und Kalendereinträge, E-Mail-Verkehr und Beiträge in Sozialen Medien. Darüber hinaus können vielerlei vertragliche Verflechtungen und Mitgliedschaften - z.B. bei Versandhäusern, Telekommunikationsanbietern, Versteigerungsportalen, Partnerbörsen, Bezahlsystemen etc. - Teil unserer digitalen Identität sein, die wir mit unserem Tod unseren Nachkommen hinterlassen.

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