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Friedhofskultur und Friedhofsplanung im frühen 21. Jahrhundert

Kurzbeschreibung: Der Verfall der Friedhofs- und Bestattungskultur ist in aller Munde, doch was hat es damit auf sich? Erleben wir nicht vielmehr zarte Ansätze einer neuen Entwicklung, ausgehend von den tatsächlichen Wünschen der Bürger?

Aeternitas hat zwei der führenden Wissenschaftler im Friedhofs- und Bestattungswesen mit der Projektstudie 2000 beauftragt, um nicht die mutmaßlichen, sondern die tatsächlichen Veränderungen der Kulturstätte Friedhof zu ermitteln. Über philosophische, soziologische und planungsbezogene Recherchen richten sie den Focus auf den neuen kulturellen Friedhof aus Sicht der Fachkreise und der Bürger. Das rituelle Handeln und die gesellschaftlichen Veränderungen bilden dabei einen Schwerpunkt.

Darauf aufbauend entwickeln die Autoren ein friedhofkulturelles Leitbild als Grundlage für künftiges Planen und Entwerfen, wobei die gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen sowie die psychosozialen Bedürfnisse der Hinterbliebenen Priorität haben. "Die Friedhofskultur der Zukunft wird eine 'Kultur der Differenzen' sein, was bedeutet, dass die verschiedenen Bewohnergruppen in Zukunft sehr viel stärker in Planungs-, Gestaltungs-, Unterhaltungs- und Organisationsfragen, etwa über die Etablierung eines Kulturbeirats einzubeziehen sind.", so Nohl und Richter.

Die Arbeit endet mit ausführlichen Empfehlungen für eine friedhofskulturelle Rahmenplanung der nächsten Jahrzehnte, gerichtet an die Verantwortlichen. Sie weicht so brisanten Themen wie "Friedhöfe in öffentlicher oder privater Trägerschaft" und "Friedhofszwang" nicht aus.

Autor/en:  Werner Nohl, Gerhard Richter

Kontakt:
Werner Nohl, Gerhard Richter


Art der Arbeit: Forschungsarbeit
Erscheinungsdatum: Oktober 2000
Erscheinungsort: Königswinter
Wissenschaftliche Betreuer: 

Download der kompletten Arbeit: Hier PDF-Datei herunterladen