Aeternitas hat im Jahr 2003 in Kooperation mit Pallotinerpater Bruder Klaus (Karlsruhe) die
Friedhofsverwaltungen um Angaben zu ihrer örtlichen Situation bei der Bestattung von Kindern,
Totgeburten und fehlgeborenen Kindern gebeten.
Die Befragung fand statt im Zeitraum 1. Juli bis 1. August 2003. Es wurden 707 Friedhofsverwaltung
angeschrieben, darunter sowohl Friedhöfe in kommunaler als auch kirchlicher Trägerschaft. Es
handelt sich dabei um die Städte, die sich seit Jahren an der Aeternitas-Gebührenerhebung
beteiligen. Im Internet-Auftritt von Aeternitas (www.aeternitas.de) konnten die Städte über einen
Online-Fragebogen direkt ihre Angaben eintragen. Von dieser Möglichkeit machten ca. ein Drittel
der Städte Gebrauch, der Rest kam postalisch zurück.
Aeternitas hat zu dieser Umfrage 218 Antworten erhalten, darunter:
203 gültige Fragebögen aus 198 Städten, z. T. Angaben einer Stadt für verschiedene Friedhöfe.
15 ungültige Fragebögen wegen ungenauer, nicht ausreichender Angaben oder weil in den Städten bisher keine Todesfälle von Kindern stattfanden.
3 Städte verweigerten die Mitarbeit: Göttingen, Griesheim, Hückeswagen.
Damit wurde eine Rücklaufquote von 30 Prozent erzielt. Ein tolles Ergebnis, das zeigt, dass das
Thema den Friedhofsverwaltungen sehr am Herzen liegt. Ganz herzlichen Dank allen Beteiligten, die
sich der Mühe unterzogen haben, uns diesen Fragebogen auszufüllen und nochmals besonderer Dank den
19 Städten, die uns zusätzlich Bilder zur Verfügung gestellt haben.
Diese Umfrage erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Repräsentativität. Sie möchte
vielmehr das Engagement der Friedhofsverwaltungen, die Bedürfnisse der Eltern und der beteiligten
Dienstleister darstellen und mit Beispielen Mut zum Nachahmen machen.