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Grabmal-Material

Das gebräuchlichste Material ist Stein in vielen Sorten und Farben. Darüber hinaus lassen sich aber auch Holz, Metall, Glas oder Email verwenden. Ebenso können verschiedene Materialien miteinander kombiniert werden. Hier ist der Blick in die Friedhofssatzung notwendig. Im Anschluss können Sie sich vom Steinmetz Ihrer Wahl beraten lassen. Er kann Ihnen auch die mit den Materialien verbundenen Pflegemaßnahmen erläutern. Für Farbe, Größe, Platzierung gilt es ebenfalls unbedingt die entsprechende Friedhofssatzung zu beachten.

Unter den Steinen gibt es eine kaum überschaubare Auswahl. Paradiso, Aurora oder Orion zum Beispiel. Hinter diesen Namen verbirgt sich ein und dieselbe Steinart: Granit. Noch immer ist dieses Gestein - meist Importware aus dem Ausland - der Verkaufsschlager bei Grabmalen. Die Umweltbilanz solcher Importsteine fällt aufgrund langer Transportwege meist schlecht aus. In dieser Hinsicht sind deutsche Granite, wie etwa Kösseine, Flossenbürger oder Tittlinger vorzuziehen. Neben den dunkelgrauen Platten, die fast auf allen Friedhöfen stehen, taucht Granit aber auch in anderen Färbungen auf.

Granit zählt neben den Quarziten und Gabbro zu den Hartgesteinen. Wie der Name schon sagt, sind diese Gesteine sehr hart, dicht und dadurch sehr dauerhaft. Glatt poliert lassen sie sich leicht reinigen und trotzen auch schlechter Witterung. Ein Granitstein sieht daher auch nach Jahren noch wenig verändert aus. Dank seiner Dichte kann er auch gut nachpoliert werden.

Demgegenüber stehen die weicheren Gesteine wie Kalk- oder Sandstein und auch Marmor. Ihre unterschiedlichen, oft hellen Farben bieten einen schönen Kontrast zu den typischen dunkelgrauen Granitplatten. Diese weicheren Gesteine sind nicht so beständig wie Granit und andere Hartgesteine. Die meisten Sandsteinarten zum Beispiel werden nicht poliert und sind eher empfindlich. Wer sich dafür entscheidet, muss wissen, dass der Stein sich mit der Zeit verändert. Kalk- und Sandsteine setzen Patina an, eine Ablagerung ähnlich dem Grünspan oder Edelrost, die manche als „Verschmutzung“ ansehen. Durch ihre raue Oberfläche haften auch Moos und Efeu leichter an. Um die Haltbarkeit des Grabmals müssen sich die Kunden allerdings auch bei den weicheren Gesteinsarten keine Sorgen machen: Selbst Bauwerke wie der Kölner Dom sind aus Sandstein gebaut und stehen seit vielen Jahrhunderten.


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