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Verfügungen

Verfügungen
Um Ihre Wünsche zur Bestattung zu Lebzeiten verbindlich festzulegen, empfiehlt Aeternitas, diese in einer speziellen Willenserklärung, der Bestattungsverfügung, schriftlich festzuhalten. So können Sie absichern, dass Ihre Wünsche schließlich auch befolgt werden. Dabei können Sie sich auf die grundlegenden Fragen beschränken (zum Beispiel Erd- oder Feuerbestattung, bestimmter Friedhof) oder aber zahlreiche Details festlegen.

Eine schriftliche und eindeutig formulierte Bestattungsverfügung ist für Hinterbliebene, Bestatter und genehmigende Behörden in stärkerem Maße bindend als Ihre mündliche Äußerung. Damit entlasten Sie auch Ihre Angehörigen, die dann wissen, auf welche Art und Weise Sie sich Ihre Bestattung gewünscht haben.

Es ist ratsam, festzulegen, wer die Bestattung organisieren und zum Beispiel den Bestatter beauftragen und das Grab erwerben soll. Damit wird Streit unter den Hinterbliebenen vermieden. Wer die Kosten zu tragen hat bzw. wie sie verteilt werden sollen, können Sie ebenfalls erwähnen. Als Vermögensfrage muss dieser Punkt aber im Testament behandelt werden, damit dies verbindlich ist. Dieses wird jedoch erst Wochen nach der Beisetzung geöffnet.

Teilen Sie Ihren Willen Ihren Angehörigen oder derjenigen Person mit, die Sie mit der Durchführung der Bestattung beauftragen möchten, damit Sie sicher sind, dass Ihr Wille Beachtung findet. Gesonderte Ausfertigungen können Sie auch dem zuständigen Pfarramt, der Friedhofsverwaltung und dem zu beauftragenden Bestattungsunternehmen übermitteln.

Bewahren Sie die Bestattungsverfügung an einem Ort auf, an dem die Angehörigen das Dokument nach Ihrem Tod schnell auffinden können. Ein guter Ort für die Aufbewahrung ist das eigene Familien- oder Stammbuch, da dieses im Todesfall als eines der ersten Dokumente benötigt wird. Das Testament ist aufgrund der späten Eröffnung nicht geeignet, um die Bestattungswünsche festzuhalten!

Beachten Sie, dass die Erstattungsfähigkeit von Kosten einzelner Bestattungselemente durch den Sozialhilfeträger in vielen Punkten von dem zu Lebzeiten geäußerten Willen des Verstorbenen abhängt. Deshalb empfiehlt sich auch aus Gründen der besseren Nachweisbarkeit für die Angehörigen, den eigenen Willen frühzeitig zu dokumentieren.

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