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Grabmale: Grabmalpatenschaften

Ich kümmere mich drum 
Grabmalpatenschaften Zahlreiche historische Friedhöfe verfügen über wertvolle Grabmalsubstanz. Diese dauerhaft zu erhalten, ist gemeinnütziges Streben Einzelner und Aufgabe des Denkmalschutzes. Im Rahmen einer Grabmalpatenschaft wird ein unter Denkmalschutz stehendes Grabmal erhalten und wenn nötig rekonstruiert. Interessierte Bürger können Patenschaften für ein erhaltenswertes Grabmal übernehmen. Mit der Patenschaft spendet der Pate die Mittel, die zum Erhalt des Grabmals notwendig sind. Je nach Zustand sowie kulturhistorischem- bzw. künstlerischem Wert kann der (finanzielle) Aufwand recht hoch werden.

Meist stehen viele Grabmale auf historischen Friedhöfen für eine Patenschaft zur Verfügung, sodass finanzielle Mittel des Paten und der Restaurierungsaufwand oft in Einklang gebracht werden können. Zudem können entsprechende steuerliche Vergünstigungen bei einer Patenschaft in Anspruch genommen werden. Über die Vergabe einer Patenschaft entscheiden in der Regel die Friedhofsverwaltungen. Bei der Durchführung von Instandsetzungsarbeiten können Vorgaben der zuständigen Denkmalschutzbehörden wirksam werden.

Die Patenschaftsmodelle der Friedhöfe sind von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Ein besonderer Anreiz für eine Patenschaft wird geboten, wenn für einen Paten die Möglichkeit eröffnet wird, das betreute Grab im Todesfall selber nutzen zu können.

Nicht alle unsere historischen Grabmale gelten im Sinne des Denkmalschutzes als erhaltenswert. Sollte Ihnen ein altes Grabmal, das nicht als schützenswert eingestuft wird, einfach gefallen, dann fragen Sie bei der Friedhofsverwaltung nach, unter welchen Bedingungen Sie als Pate für den Erhalt des Grabmals eintreten können.

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