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Bestattungsgesetz NRW

Landesregierung rudert zurück | 24.03.2003 |

Nordrhein-Westfalen hatte viele Hoffnungen geweckt mit einer politisch motivierten Öffnung des Bestattungsgesetzes im Sinne der Verbraucher. Doch nun hören wir, nachdem die öffentlichen Diskussionen und Machtkämpfe gelaufen sind: "Vorwärts, wir müssen zurück!" Der Grund: Die Politik knickt ein angesichts der institutionellen Macht der Kirchen, der kommunalen Spitzenverbände und der Wirtschaftsverbände, die mit Argumenten über Pietät und Menschenwürde im Umgang mit Verstorbenen ihre eigentliche Angst vor wirtschaftlichen Einbußen verbergen.

Sie zählen vielleicht auch zu den Menschen, die ein freies Entscheidungsrecht über die Bestattungsart wünschen, über die Urne frei verfügen möchten. Bei der Zuschauer-Umfrage während der Sendung mdr-Ein Fall für Escher am 28. November 2003, einen Monat nach der öffentlichen Anhörung des Gesetzesentwurfes in NRW, stimmten mehr als 80 % der 10.000 Anrufer für die freie Verwendung der Aschenurne. Andere Umfragen im Internet zeigen ein ähnliches Ergebnis.

Doch in NRW wird laut Zeitungsberichten daraus nach dem Willen der Politiker nichts. Welche Lösung bleibt für die Menschen? Sollten wir nicht gemeinsam die Menschen unterstützen und einen neuen Beitrag in die Öffentlichkeit bringen. Der Termin passt, am 26. März sollen in den Ausschüssen die Entscheidungen fallen, die 2. Lesung noch vor Ostern stattfinden.

Informationen, Interviews und Gesprächspartner seitens der Verbraucher erhalten Sie bei Aeternitas. Alexander Helbach, Telefon 02244/925385 oder per E-Mail über das Journalisten-Anmeldeformular.


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