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Bürger wünschen sich mehr Liberalisierung bei Bestattungsgesetzen

Aeternitas hat Marktforschungen zusammengestellt | 29.01.2004 |

"Aufhebung des Friedhofszwangs für Urnen", diese Forderung erschütterte Deutschlands Traditionalisten im Jahr 2003. Die neuen Bestattungsgesetze für NRW und in Planung für Niedersachsen, Saarland und Thüringen gaben Anlass zu viel Spekulation. Etliche Umfragen sollten klären, was die Bürger und Dienstleister wollen.

1. AFD/Allensbach Juni 1998
2. Aeternitas/EMNID Mai 2001
3. www.postmortal.de Online-Umfrage Juni 2001
4. Bundesverband der Bestatter Deutschlands August 2002
5. Chrismon/EMNID August 2002
6. WDR live-Umfrage in "Aktuelle Stunde" vom 29.10.2002
7. MDR live-Umfrage in "Ein Fall für Escher" vom 29.11.2002
8. www.grabmal24.de Online-Umfrage Herbst 2002
9. Landwirtschaftskammer Rheinland Dezember 2002
10. Evangelische Landeskirche Baden-Württemberg Online-Umfrage September 2003

Ergebnis kurz gefasst
1. Die Bürger wünschen sich zu 50 bis 80 Prozent (je nach Umfrageart) die Aufhebung des Friedhofzwangs für Aschen. Als Begründung wird der Wunsch nach Nähe auch im Tod und nach einer freien Entscheidungsmöglichkeit genannt.
2. Die Dienstleisterverbände, Kirchen und Friedhofsträger sprechen sich vehement dagegen aus. Als Begründung werden wirtschaftliche Einbußen für den Markt Friedhof und der mögliche Missbrauch der Aschen/Urnen und ein Verfall der Friedhofskultur angeführt.



Dateien zu diesem Artikel zum Download:
  Bürgerumfragen zum Thema Aufhebung des Friedhofzwangs ( 182 Kb )