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Grabpflege in der Sommer- und Reisezeit

Stauden als Bodendecker schützen vor dem Austrocknen | 24.06.2004 |

Der Sommer ist da. Am 21. Juni löste er den Frühling ab. Höchste Zeit, dem Grab auf dem Friedhof ein neues Kleid zu geben. Im Sommer dominieren warme Gelb- Rot- und Blautöne in allen Schattierungen.

Die Pflanzenauswahl muss gut überlegt sein, denn Sommerzeit heißt auch Reise- und Gießzeit. Ein schönes sonniges Wetter erfreut die Urlauber, aber durstige Pflanzen auf dem Grab lassen dann die Köpfe hängen. Wer also längere Zeit in Urlaub fährt, sollte Nachbarn um die Gießpflege für das Grab bitten, oder gleich die richtigen Pflanzen setzen.

Stauden eignen sich hervorragend für die Grabbepflanzung, denn sie sind nicht nur ausdauernd, sondern auch genügsam. Richtig angewachsen überstehend sie längere Trokkenperioden ohne Schaden. Blaue Glockenblumen, rote Verbenen, blassblaues Brandkraut oder orange-gelber Sonnenhut zaubern einen dichten Blütenteppich auf das Grab.

Tipps zur richtigen Auswahl von Stauden für verschiedene Standorte und Hinweise auf komplette Versandpakete gibt es bei der Verbraucherinitiative Bestattungskultur (www.aeternitas.de). Wer das Grab nicht persönlich betreuen kann, findet Hilfe bei den Pflegeangeboten der Gärtner. Sie bieten auch Gießdienste an, die in der Regel jedoch extra zu bezahlen sind. Aeternitas informiert auch über Preise, Leistungen und Dauergrabpflegeverträge der Friedhofsgärtner (Tel.: 02244/92537).

Wenn gegossen werden muss, sind die frühen Morgenstunden die beste Zeit. Mit dem Wasser sind die Pflanzen für den heißen Tag gerüstet und Wassertropfen auf den Blättern bis mittags verdunstet, so dass keine Brandflecken entstehen. Alternativ bietet sich als Gießzeit auch der frühe Abend an, in schneckenreichen Gebieten fördert das jedoch die Wanderlust der Schädlinge. Gegossen wird mit einer breiten Brause, deren sanfte Tropfen den Boden nicht verdichten.

Entscheidend für die Wasserspeicherung sind die Grabform und die Bodenqualität. Hügel trocknen schneller aus als ebene Flächen. Grabhügel sollten deshalb abgeflacht werden oder mit bodendeckenden Pflanzen, z.B. Stauden besetzt sein.

Beste Voraussetzungen für eine dauerhaft kühle Erfrischung von unten bietet ein aufnahmefähiger Boden aus Humus, Kompost oder Graberde angereichert mit Rindenmulch. Hilfreich ist eine komplett bepflanzte Grabfläche, da der Boden unter den Pflanzen feucht bleibt und die Wurzeln entsprechend Wasser finden. Flache Stauden als Bodendecker bieten einen feuchtigkeitsspendenden und attraktiven Untergrund für einzelne Blühpflanzen, wie z.B. Rosen oder Geranien.

Mit Stauden bleibt das Grab auch im Sommer und während des Urlaubs schön und verursacht wenig Pflege.

Kontakt: Aeternitas e.V., Dollendorfer Straße 72, 53639 Königswinter, Telefon 02244/92537, Fax 02244/925388, E-Mail: info@aeternitas.de, http://www.aeternitas.de