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Friedhofsgebühren 2005 - Erhebung in niedersächsischen und bremischen Städten

Studie von Aeternitas und dem Bund der Steuerzahler | 04.10.2005 |

Der Bund der Steuerzahler hat zusammen mit der Verbraucherinitiative Aeternitas erneut die Friedhofsgebühren für niedersächsische Städte erhoben. Erstmals dabei sind Angaben für Bremen und Bremerhaven sowie für einige größere niedersächsische Städte (wie Göttingen, Hildesheim oder Wilhelmshaven).

Die Ausarbeitung behandelt grundsätzliche Aspekte der Gebührenkalkulation im Bestattungswesen und vergleicht die aktuellen Grabnutzungs- und Bestattungsgebühren in niedersächsischen und bremischen Städten. Dabei werden beträchtliche Gebührenunterschiede deutlich. In Niedersachsen reicht der Anteil der kommunalen Gebühren für einen typischen Bestattungsfall von 130 Euro für eine anonyme Urnengrabstelle in Delmenhorst bis hin zu 4.273 Euro für einen Erdwahlgrabstelle in Hann. Münden.

Aeternitas und Bund der Steuerzahler halten es für erforderlich, dass Friedhofsverwaltungen und Kommunalpolitiker für mehr Transparenz bei der Gebührenkalkulation und für mehr Effizienz im Bestattungswesen sorgen. Das teilweise komplizierte Gebührengeflecht muss für die Bürger nachvollziehbar werden. Darüber hinaus müssen auch im Bestattungswesen alle Möglichkeiten der Kostensenkung bzw. Effizienzverbesserung ergriffen werden.

Die Studie und das Statement von Hermann Weber, Vorsitzender Aeternitas e.V., zur Pressekonferenz am 04.Oktober 2005 können Sie als pdf herunter laden. Es gilt das gesprochene Wort.


Dateien zu diesem Artikel zum Download:
  Statement Aeternitas ( 28 Kb )
  Studie Friedhofsgebühren 2005 - Niedersachsen und Bremen ( 2.77 Mb )