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NRW-Landesregierung: Kein Handlungsbedarf bei Sozialbestattungen

Mindeststandards und Probleme bei der Kostenübernahme in der Diskussion | 01.09.2009 |

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens sieht keinen Handlungsbedarf beim Thema Sozialbestattung. Das ist die Antwort auf eine Kleine Anfrage von Vertretern der SPD-Landtagsfraktion zu Mindeststandards bei Sozialbestattungen

Die Verfasser der Anfrage verweisen auf die von Aeternitas aufgestellten Forderungen nach einheitlichen Mindeststandards für Sozialbestattungen und vereinfachter Kostenübernahme durch das Sozialamt. Anlass waren zahlreiche Medienberichte zum Thema Sozialbestattungen.

In der Antwort auf die Anfrage räumt das zuständige Sozialministerium ein, dass in Nordrhein-Westfalen keine Empfehlungen und Regelungen zu Leistungsstandards bestehen. Diese seien nicht erforderlich, da der Landesregierung keine Fälle bekannt seien, in denen es – bei Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen – zu keiner würdigen Bestattung gekommen sei.

Ferner seien lange Wartezeiten für Angehörige und Bestatter bei der Kostenübernahme nicht zu vermeiden. Die Sozialhilfeträger seien verpflichtet, Anträge gründlich zu prüfen. Die betroffenen Bestattungsunternehmen müssten ihr Risiko selbst tragen, da es sich um privatwirtschaftliche Verträge zwischen ihnen und den Auftraggebern handele.

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