Startseite | Presse | Presse-Meldungen-Archiv | Archiv 2010 | Friedhöfe brauchen mehr Wettbewerb

Friedhöfe brauchen mehr Wettbewerb

Die Kosten für die Bürger könnten sinken | 03.08.2010 |

Bürger profitieren von privatem Wettbewerb und zeitgemäßer Umstrukturierung bei Friedhöfen. Zu diesem Ergebnis gelangt die Verbraucherinitiative Aeternitas e. V. aus Königswinter bei Bonn.

Königswinter, 03.08.2010 - Aktuelle Vergleiche ergaben, dass Städte wie Berlin und Hamburg mit einem Nebeneinander von kommunalen und kirchlichen Friedhöfen günstigere Friedhofsgebühren bieten können als kommunale Monopolstädte wie Filderstadt oder das hessische Kelkheim.

In Filderstadt kostet zum Beispiel ein Wahlgrab für 40 Jahre 5.810 Euro Gebühren, in Kelkheim für 25 Jahre 5.625 Euro. In Berlin und Hamburg kommen die Bürger weitaus günstiger davon: 1.064 Euro für 20 Jahre in Berlin bzw. 2.376 Euro für 25 Jahre in Hamburg

Auch die Unterhaltungskosten der Friedhöfe bei den Städten ließen sich mindern, wenn nicht 15.000 Hektar von 35.000 Hektar Friedhofsfläche in deutschen Städten brach liegen würden. Ursache für die Überhangsflächen ist die Zunahme kleiner Urnengräber sowie die Abwanderung von Urnen in Waldbestattungsanlagen. Eine alternative Nutzung dieser Flächen, beispielsweise zur Gewinnung von Solarenergie, würde sowohl Bürger als auch Kommunen entlasten.

Als positives Beispiel für ein geglücktes Miteinander von Kommune und Wirtschaft führt Aeternitas Bielefeld an. Stadt und Bestatter betreiben hier gemeinsam eine Friedhofsgesellschaft. Die Folge: attraktive Grabangebote für die Bürger, weniger Kosten für die Kommune sowie Zusatzeinnahmen dank der Gewerbesteuer der privaten Wirtschaft.


Zahl der Anschläge (inklusive Leerzeichen): 1.536

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Alexander Helbach
Aeternitas e.V. – Verbraucherinitiative Bestattungskultur
Dollendorfer Straße 72, 53639 Königswinter
Telefon: 0 22 44 / 92 53 85, Fax: 0 22 44 / 92 53 88
E-Mail: alexander.helbach@aeternitas.de


Dateien zu diesem Artikel zum Download:
  Bild Freiflächen ( 7.14 Mb )
  Pressemitteilung als Word-Dokument ( 46 Kb )
  Pressemitteilung als PDF ( 16 Kb )