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Ratgeber "Bestattungsverfügung"

Ratgeber
Bestattungswünsche mit Willenserklärung sichern
Aeternitas-Ratgeber mit Formular zum Ausfüllen


Nur knapp 30 Prozent der volljährigen Deutschen haben eine Verfügung für den Todesfall getroffen, besitzen also ein Testament oder einen Erbvertrag. Eine Willenserklärung zur Sicherung der eigenen Bestattungswünsche hat kaum jemand. Damit bleibt für Angehörige im Trauerfall oft unklar, wie sich der Verstorbene den letzten Abschied gewünscht hätte, denn das Reden in der Familie über Tod und Bestattung ist meistens tabu.

Eine schwierige Situation und unbefriedigend bei ungewöhnlichen Wünschen wie beispielsweise einem Gemeinschaftsgrab. Es kann zu Auseinandersetzungen innerhalb der Familie kommen und der Wunsch des Verstorbenen bleibt auf der Strecke. Bei einer Sozialbestattung ist das Amt zu kostengünstigen Bestattungsformen angehalten, es darf jedoch nicht der Würde des Verstorbenen zuwider handeln. In beiden Fällen ist eine schriftliche und eindeutig formulierte Bestattungsverfügung für Hinterbliebene und genehmigende Behörden in stärkerem Maße bindend als eine mündliche Äußerung.

Es ist für jeden empfehlenswert, rechtzeitig eine Bestattungsverfügung zu treffen. Sie sollte separat von einem Testament an einem Ort aufbewahrt werden, der für Angehörige bekannt und im Todesfall schnell zugänglich ist. Am besten zusammen mit dem Familienstammbuch, denn das wird im Todesfall als Erstes benötigt. Eine Bestattungsverfügung regelt die Kernfrage: Wer soll was für wie viel Geld durch wen zu einer Beisetzung beitragen?

Die Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas e.V. hat im Ratgeber "Bestattungsverfügung" die wichtigsten Willenserklärungen zusammengestellt und erläutert. Die unterschiedlichen Rechtslagen der Bundesländer sind berücksichtigt. Ein integriertes Formular kann gleich für die eigene Verfügung genutzt werden.

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