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Für Verstorbene gelten Bestattungsfristen

Jedes Bundesland hat sein eigenes Bestattungsgesetz und damit auch jeweils eigene Bestattungsfristen. Für alle Bundesländer gilt, dass Verstorbene frühestens 48 Stunden (in Nordrhein-Westfalen 24 Stunden) nach dem Eintritt des Todes bestattet werden dürfen - also im Sarg begraben oder eingeäschert. Bei der Höchstdauer reichen die Fristen in den einzelnen Bundesländern von vier Tagen (ohne Sonn- und Feiertage) bis hin zu zehn Tagen nach Eintritt bzw. Feststellung des Todes. Zum Teil bestimmen die Gesetze auch nur, dass die Bestattung innerhalb einer bestimmten Frist erfolgen "soll" oder "zum frühestmöglichen Zeitpunkt" stattfinden muss. Ordnungsämter können eine Verlängerung der Bestattungsfrist genehmigen.

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