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Sozialbestattung 2008: Erste Reaktion aus Schleswig-Holstein

Fraktionsübergreifende Zustimmung zu einheitlichem Leistungskatalog | 04.12.2007 |
Die von Aeternitas e.V. in diesem Sommer gestartete Aktion "Sozialbestattung 2008" zeigt erste Wirkung in den Bundesländern. So hat sich der Schleswig-Holsteinische Landtag des Themas angenommen und in seiner Sitzung vom 21.11.2007 fraktionsübergreifend die Kommunen im Lande aufgefordert, für eine würdige Bestattung von mittellos Verstorbenen zu sorgen. Alle Fraktionen kritisierten die Praxis der Sozialbehörden, für solche Bestattungen anonyme Gräber vorzuschreiben oder die Bestattung "teilweise wochenlang" zu verzögern, bis die Finanzierung geklärt ist. Die Sozialministerin des Landes, Gitta Trauernicht, will sich für einheitliche Rechtsanwendung durch die Sozialhilfeträger einsetzen. Das Thema wird in der Februar-Sitzung des Landtags erneut behandelt werden.

Aeternitas, die Verbraucherinitiative Bestattungskultur, begrüßt den Einsatz des Landes Schleswig-Holstein und fordert die übrigen Bundesländer auf, diesem Beispiel zu folgen. Sozialstaat heißt auch Sozialbestattung.

Das Aktionspapier "Sozialbestattungen 2008" von Aeternitas e.V. sowie den Forderungskatalog und weitere Informationen können Sie unter folgendem Link finden:



Dateien zu diesem Artikel zum Download:
  Aktionspapier "Sozialbestattung 2008" ( 25 Kb )
  Ratgeber "Sozialbestattung Heute" ( 149 Kb )