Startseite | Bestattungsrecht | Bestatten in Deutschland

Bestatten in Deutschland

Unterschiede in den Bundesländern

Diese Übersicht will auf viele wichtige Fragen des Friedhofs- und Bestattungsrechts erste Antworten geben.

Friedhofs- und Bestattungsrecht zählt zur Gesetzgebungskompetenz der Bundesländer. Daher können sich einige Regelungen zu einer bestimmten Frage von Bundesland zu Bundesland unterscheiden.

Unter "Info" wird zunächst kurz länderunabhängig erläutert, worum es bei den einzelnen Stichwörtern geht.

Unter "Regelung" wird die in dem betreffenden Bundesland anzutreffende Regelung dargestellt. Die "Regelung" kann oft nicht alle Einzelheiten und alle im Gesetz geregelten Ausnahmen wiedergeben. Es empfiehlt sich deshalb, auch dem Hinweis auf die Fundstelle im Gesetz nachzugehen. Diese finden Sie unter "Fundstelle". Den Gesetzestext selbst können Sie unter dem Link  "Alle Informationen zum Bestattungsgesetz in Hamburg" einsehen.

Ihre Auswahl: Hamburg Auswahl ändern )

Zeichenerklärung: = ja/möglich            = ja, aber.../möglich, aber...           = nein/nicht möglich

GLOSSARINFOREGELUNGGESETZ/VERORDNUNG                    

BESTATTUNG

     Bestattungspflicht      Info Bestattungspflicht:
Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass der menschliche Leichnam bestattet werden muss. Das geschieht meist in der Form der Erdbestattung oder der Feuerbestattung.
     
Regelung Bestattungspflicht:
Leichen sind zu bestatten. Die Bestattung kann als Erd- oder Feuerbestattung durchgeführt werden.

Urnen sind beizusetzen oder in einem Kolumbarium aufzustellen.
     
Fundstelle Bestattungspflicht:
§§ 10, 11, 13 Bestattungsgesetz
     
Umfrage
     Bestattungsrecht bei Fehlgeburten
  (Details)     
Info Bestattungsrecht bei Fehlgeburten:
Bei Fehlgeburten besteht in allen Bundesländern - auch wenn die Regelungen sehr unterschiedlich gefasst sind - ein Recht auf eine Bestattung, zum Teil müssen die Eltern sogar auf dieses Recht hingewiesen werden.
     
Regelung Bestattungsrecht bei Fehlgeburten:
Bestattungsrecht bei Tot- und Fehlgeburten unter 1000g besteht auf Wunsch eines Elternteils.
     
Fundstelle Bestattungsrecht bei Fehlgeburten:
§ 10 Abs. 1 BestattG
     
Umfrage
     Maßgeblicher Wille geregelt      Info Maßgeblicher Wille geregelt:
In erster Linie kommt es für Art, Ort und Durchführung der Bestattung auf den Willen des Verstorbenen an. Ist dieser Wille nicht feststellbar, werden ersatzweise andere Personen genannt. In einigen Landesgesetzen gibt es Regelungen darüber, wie der Wille des Verstorbenen bekundet worden sein muss.
     
Regelung Maßgeblicher Wille geregelt:
Die Art der Bestattung richtet sich nach dem Willen des Verstorbenen, ersatzweise nach dem des
Auftraggebers.
     
Fundstelle Maßgeblicher Wille geregelt:
§ 11 S. 2, 3 Bestattungsgesetz
     
Umfrage

ERDBESTATTUNG

     Hausaufbahrung      Info Hausaufbahrung:
Oft haben Angehörige den Wunsch, dass der Leichnam zunächst noch zuhause aufgebahrt wird, damit sie selbst, Freunde und Nachbarn von dem Verstorbenen Abschied nehmen können. Dem sind durch Fristen für eine Überführung in eine Leichenhalle Grenzen gesetzt. Rechtlich steht der Hausaufbahrung innerhalb dieser Frist nichts entgegen. Eine Verlängerung der Frist kann behördlich genehmigt werden.

Die Hausaufbahrung ist keine (je nach Landesrecht: verbotene) öffentliche Ausstellung der Leiche.
     
Regelung Hausaufbahrung:
Die Leiche ist unverzüglich, spätestens innerhalb der ersten 36 Stunden nach dem Eintritt des Todes, in eine Leichenhalle zu überführen.


In diesem Zeitraum steht einer Hausaufbahrung rechtlich nichts entgegen.

Ausnahmen sind auch darüber hinaus möglich.
     
Fundstelle Hausaufbahrung:
§ 6 Abs. 1 Satz 2, 3 Bestattungsgesetz
     
Umfrage
     Trauerfeier mit geöffnetem Sarg      Info Trauerfeier mit geöffnetem Sarg:
Das Ausstellen der Leiche im offenen Sarg vor dem Trauerhaus, in der Kirche oder auf dem Friedhof sowie das Öffnen oder Offenlassen des Sarges während der Bestattungsfeierlichkeiten kann je nach landesrechtlicher Regelung verboten sein, jedoch in Ausnahmefällen genehmigt werden.
     
Regelung Trauerfeier mit geöffnetem Sarg:
Die zuständige Behörde setzt auf Antrag einen Zeitpunkt für einen Abschied am geöffneten Sarg fest.
     
Fundstelle Trauerfeier mit geöffnetem Sarg:
§ 2 Abs. 1 BestattVO
     
Umfrage
     Sargpflicht (Erdbestattung)      Info Sargpflicht (Erdbestattung):
Leichen dürfen nur in Särgen erdbestattet werden. Ausnahmen sind in einigen Bundesländern aus religiösen Gründen möglich.

Die Pflicht, menschliche Leichen in Särgen zu bestatten, gilt als selbstverständlich. Manche Landesgesetze schreiben das nicht ausdrücklich vor, sondern regeln z.B. nur die Beschaffenheit der Särge.
     
Regelung Sargpflicht (Erdbestattung):
Leichen sind in Vollholzsärgen zu bestatten. Aus weltanschaulichen oder religiösen Gründen beantragte Ausnahmen sind möglich.
     
Fundstelle Sargpflicht (Erdbestattung):
§ 1 Abs. 1, 4 BestattVO
     
Umfrage
     Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt      Info Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Die Bestattungsgesetze regeln, wann ein Leichnam frühestens bestattet werden darf. Dieser Zeitpunkt richtet sich nach dem festgestellten Todeszeitpunkt.
Die Regelung soll verhindern, dass die Leichenschau unter Zeitdruck stattfindet.
     
Regelung Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Die Behörde setzt auf Antrag einen Zeitpunkt für eine Bestattung fest.
     
Fundstelle Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
§ 2 Abs. 1 BestattVO
     
Umfrage
     Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt      Info Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Die Bestattungsgesetze regeln, wann ein Leichnam spätestens bestattet sein muss. Dieser Zeitpunkt richtet sich nach dem festgestellten Todeszeitpunkt.
     
Regelung Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Wird für eine in eine Leichenhalle eingelieferte Leiche kein Antrag auf Bestattung gestellt, kann die Behörde vierzehn Tage nach Einlieferung die Bestattung veranlassen.
     
Fundstelle Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
§ 10 Abs. 1 Satz 5 Bestattungsgesetz
     
Umfrage
     Private Leichen-/Feierhallen      Info Private Leichen-/Feierhallen:
Leichenhallen und Räume oder Hallen für die Durchführung der Trauerzeremonie (Feierhallen) werden meist von der Gemeinde als dem Friedhofsträger unterhalten und gegen Gebühr zur Nutzung angeboten. Mehr und mehr gibt es aber auch private, d.h. nicht von einem öffentlichen Träger betriebene Leichen- und Feierhallen. Einzelheiten können in der jeweiligen Friedhofssatzung geregelt sein.
     
Regelung Private Leichen-/Feierhallen:
Nach dem Gesetz ist die Aufbewahrung von Leichen in privaten Räumlichkeiten eigentlich nicht zulässig, sondern nur in öffentlichen Leichenhallen: Als Leichenhallen gelten auch die Leichenaufbewahrungsräume des Gerichtsärztlichen Dienstes und des Instituts für Rechtsmedizin, der Krankenhäuser, der staatlichen Pflegeheime, der Friedhöfe und der Feuerbestattungsanlagen.

Darüber hinaus ist aber nach der Rechtsprechung anzunehmen, dass ein absoluter Zwang zur Nutzung gemeindlicher Leichenhallen gegen die Berufsfreiheit der Bestatter verstößt. Daher ist es im Ergebnis zulässig, Leichen auch von Bestattern aufbewahren zu lassen.


     
Fundstelle Private Leichen-/Feierhallen:
§ 6 Abs. 1 Bestattungsgesetz
     
Umfrage
     Leichenwagenpflicht      Info Leichenwagenpflicht:
Der Leichnam im Sarg muss in einem Leichenwagen (gebräuchliche Definition: Fahrzeug, das zur Leichenbeförderung eingerichtet ist und ausschließlich hierfür verwendet wird) befördert werden.
     
Regelung Leichenwagenpflicht:
Es besteht Leichenwagenzwang.
     
Fundstelle Leichenwagenpflicht:
§ 7 Abs. 1 Satz 3 Bestattungsgesetz
     
Umfrage
     Leichenpass bei Beförderung nötig      Info Leichenpass bei Beförderung nötig:
Vor jeder Bestattung muss der Leichnam transportiert (befördert) werden. In bestimmten Fällen muss, wenn die Gemeindegrenze überschritten wird, ein Leichenpass mitgeführt werden.

Die Regelungen unterscheiden meist danach, ob bei der Beförderung die Grenzen zwischen Bundesländern oder zwischen Deutschland und einem anderen Staat überschritten werden.
     
Regelung Leichenpass bei Beförderung nötig:
Für die Beförderung aus dem Ausland nach Hamburg ist ein Leichenpass erforderlich. Ausnahmen sind möglich.

Für die Beförderung aus Hamburg in ein anderes Land Leichenpass auf Antrag, wenn vom Ziel- oder vom Transitland verlangt.
     
Fundstelle Leichenpass bei Beförderung nötig:
§ 7 Abs. 2 Bestattungsgesetz
     
Umfrage
     Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung)      Info Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung):
In allen Bundesländern ist durch Gesetz oder durch den Friedhofsträger festgelegt, wie lange die Grabstätte nicht erneut belegt werden darf. Diese Zeit gilt zugleich als Maßstab dafür, wie lange der Sarg nach der Bestattung nicht mehr bewegt werden soll.

Ausnahmen sind möglich, wenn eine Umbettung beantragt und genehmigt wird.
     
Regelung Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung):
Die Ruhezeit beträgt 25 Jahre. Ausnahmen sind möglich.
     
Fundstelle Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung):
§§ 26 Abs. 1; 31 Abs. 4 Bestattungsgesetz
     
Umfrage

FEUERBESTATTUNG

     "Zweite Leichenschau" vor Kremation      Info "Zweite Leichenschau" vor Kremation:
Nach jedem Todesfall muss eine Leichenschau vorgenommen werden. Ist eine Leichenverbrennung beabsichtigt, kann eine zweite Leichenschau erforderlich sein.
Die Bezeichnung dieser zusätzlichen Maßnahme ist unterschiedlich.
     
Regelung "Zweite Leichenschau" vor Kremation:
Es ist eine zusätzliche Leichenschau erforderlich.
     
Fundstelle "Zweite Leichenschau" vor Kremation:
§ 12 Abs. 2, 3 Bestattungsgesetz
     
Umfrage
     Private Krematorien      Info Private Krematorien:
Feuerbestattungsanlagen befinden sich meist in öffentlicher Trägerschaft. Sie können aber in den meisten Bundesländern auch von privaten Unternehmern betrieben werden.
     
Regelung Private Krematorien:
Einäscherung nur in Hamburger Feuerbestattungsanlagen möglich.
     
Fundstelle Private Krematorien:
§ 13 Abs. 1 Bestattungsgesetz
     
Umfrage
      Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation)      Info Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation):
Die Bestattungsgesetze regeln, wann eine beabsichtigte Leichenverbrennung spätestens stattfinden muss. Dieser Zeitpunkt richtet sich nach dem festgestellten Todeszeitpunkt.
     
Regelung Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation):
Wird kein Antrag auf Beisetzung einer Urne gestellt, so kann die zuständige Behörde einen Monat nach der Einäscherung die Beisetzung in einer Reihengrabstätte veranlassen.
     
Fundstelle Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation):
§ 10 Abs. 1 Satz 6 Bestattungsgesetz
     
Umfrage
     (Private) Baumbestattungsanlagen      Info (Private) Baumbestattungsanlagen:
In einigen Bundesländern sind privat (also nicht von einem öffentlichen Träger) betriebene Baumbestattungsanlagen zulässig. Dort kann Totenasche im Wurzelbereich der Bäume beigesetzt werden.
     
Regelung (Private) Baumbestattungsanlagen:
Nicht möglich.
     
Fundstelle (Private) Baumbestattungsanlagen:
Keine Regelung
     
Umfrage
     Sargpflicht (Feuerbestattung)      Info Sargpflicht (Feuerbestattung):
Auch bei der Feuerbestattung kann die Benutzung eines Sarges vorgeschrieben sein, nämlich bereits für den Transport des Leichnams zur Feuerbestattungsanlage. Der Leichnam muss mitsamt dem Sarg verbrannt werden.
     
Regelung Sargpflicht (Feuerbestattung):
Für eine Feuerbestattung muss ein Sarg verwendet werden, der den in der BestattVO genannten Anforderungen genügt.
     
Fundstelle Sargpflicht (Feuerbestattung):
§ 1 Abs. 1 Satz 3 BestattVO
     
Umfrage
     Urnenpflicht      Info Urnenpflicht:
Für die Beisetzung der Totenasche muss ein verschließbares Gefäß (Urne) benutzt werden. Näheres ist in Verordnungen, Satzungen o.ä. geregelt.

In einigen Bundesländern gibt es Ausnahmen (->Verstreuen / Vergraben der Asche)
     
Regelung Urnenpflicht:
Die Asche jeder Leiche ist in ein zu verschließendes Behältnis (Urne) aufzunehmen.
     
Fundstelle Urnenpflicht:
§ 13 Abs. 2 Bestattungsgesetz
     
Umfrage
     Verstreuen / Vergraben der Asche      Info Verstreuen / Vergraben der Asche:
In einigen Bundesländern ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, dass die Totenasche ohne Verwendung einer Urne (i.d.R. anonym) verstreut oder in der Erde vergraben wird.
     
Regelung Verstreuen / Vergraben der Asche:
Diese Möglichkeit ist nicht vorgesehen.
     
Fundstelle Verstreuen / Vergraben der Asche:
§ 13 Abs. 3 Bestattungsgesetz
     
Umfrage
     Urne zuhause      Info Urne zuhause:
In keinem der Bundesländer ist es bislang möglich, dass die Angehörigen die Urne in ihren Gewahrsam nehmen, ohne eine Urnenbeisetzung zu beabsichtigen
     
Regelung Urne zuhause:
Nicht möglich.
     
Fundstelle Urne zuhause:
Keine Regelung
     
Umfrage
     Urnentransport durch Angehörige      Info Urnentransport durch Angehörige:
In einigen Bundesländern kann die Urne den Angehörigen zum Zweck des Transports zur Beisetzung ausgehändigt werden.
     
Regelung Urnentransport durch Angehörige:
Urnen werden durch die Hamburger Friedhöfe Anstalt öffentlichen Rechts von der Feuerbestattungsanlage zur Beisetzung auf einen Friedhof befördert.

Aushändigung an Angehörige ist nicht möglich. Als Ausnahme kann man die Herausgabe für eine Seebestattung ansehen.
     
Fundstelle Urnentransport durch Angehörige:
§ 13 Abs. 3 S. 2 Bestattungsgesetz
     
Umfrage
     Mindestruhefrist vorgegeben (Urne)      Info Mindestruhefrist vorgegeben (Urne):
Die Mindestruhezeit gilt auch als Maßstab dafür, wie lange die Urne nach der Beisetzung nicht mehr bewegt werden soll.
Ausnahmen sind möglich, wenn eine Umbettung beantragt und genehmigt wird.
     
Regelung Mindestruhefrist vorgegeben (Urne):
Die Ruhezeit beträgt 25 Jahre. Ausnahmen sind möglich.
     
Fundstelle Mindestruhefrist vorgegeben (Urne):
§§ 26 Abs. 1; 31 Abs. 4 Bestattungsgesetz
     
Umfrage

FRIEDHOF

     Friedhofspflicht      Info Friedhofspflicht:
In allen Bundesländern besteht grundsätzlich Friedhofspflicht:
Der menschliche Leichnam muss auf einem Friedhof bestattet werden.
Die Bestattung kann in einigen Bundesländern auch auf privaten Bestattungsplätzen oder als Seebestattung der Urne vorgenommen werden.
     
Regelung Friedhofspflicht:
Beisetzungen außerhalb staatlicher, von der Hamburger Friedhöfe Anstalt öffentlichen Rechts betriebener oder kirchlicher Friedhöfe sind nicht zulässig.

Ausnahmen können in besonderen Fällen zugelassen werden.
     
Fundstelle Friedhofspflicht:
§ 14 Bestattungsgesetz
     
Umfrage
     Seebestattung      Info Seebestattung:
Seebestattung ist die Beisetzung einer Urne auf Hoher See. Das bedeutet in fast allen Fällen, dass eine Beförderung in ein anderes Bundesland (Leichenpass) erforderlich ist. (Meist wird nach der Kremation die Urne versandt.)

Eine Seebestattung in oberirdischen Gewässern (§ 1 Abs.1 Nr.1 des Wasserhaushaltsgesetzes) ist unzulässig.
     
Regelung Seebestattung:
Kann zugelassen werden, wenn es dem Willen des Verstorbenen entspricht
     
Fundstelle Seebestattung:
§ 13 Abs. 3 Satz 3 Buchstabe a Bestattungsgesetz
     
Umfrage
     Private Friedhöfe      Info Private Friedhöfe:
Nach dem Friedhofsrecht der Länder können nur juristische Personen des öffentlichen Rechts Träger von Friedhöfen oder Bestattungsplätzen sein. In Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein können auch private Bestattungsplätze genehmigt werden.

Auch bei ihnen können mehrere Bestattungen vorgenommen werden, sie haben deshalb durchaus eine Funktion wie ein Friedhof.
     
Regelung Private Friedhöfe:
Kann in Ausnahmefällen zugelassen werden.
     
Fundstelle Private Friedhöfe:
§ 14 Satz 2 Bestattungsgesetz
     
Umfrage
     Umbettung (Voraussetzung)      Info Umbettung (Voraussetzung):
Bei einer Umbettung wird ein Sarg oder eine Urne von einer Grabstätte in eine andere auf demselben oder einem anderen Friedhof verlagert. Sie bedarf vor Ablauf der Ruhefrist einer behördlichen Genehmigung, die nur unter bestimmten Voraussetzungen erteilt wird.
     
Regelung Umbettung (Voraussetzung):
Umbettung kann auf Antrag zugelassen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.
     
Fundstelle Umbettung (Voraussetzung):
§ 28 Abs. 1 Satz 2, § 8 Bestattungsgesetz
     
Umfrage