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Bestatten in Deutschland

Unterschiede in den Bundesländern

Diese Übersicht will auf viele wichtige Fragen des Friedhofs- und Bestattungsrechts erste Antworten geben.

Friedhofs- und Bestattungsrecht zählt zur Gesetzgebungskompetenz der Bundesländer. Daher können sich einige Regelungen zu einer bestimmten Frage von Bundesland zu Bundesland unterscheiden.

Unter "Info" wird zunächst kurz länderunabhängig erläutert, worum es bei den einzelnen Stichwörtern geht.

Unter "Regelung" wird die in dem betreffenden Bundesland anzutreffende Regelung dargestellt. Die "Regelung" kann oft nicht alle Einzelheiten und alle im Gesetz geregelten Ausnahmen wiedergeben. Es empfiehlt sich deshalb, auch dem Hinweis auf die Fundstelle im Gesetz nachzugehen. Diese finden Sie unter "Fundstelle". Den Gesetzestext selbst können Sie unter dem Link  "Alle Informationen zum Bestattungsgesetz in Nordrhein-Westfalen" einsehen.

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GLOSSARINFOREGELUNGGESETZ/VERORDNUNG                    

BESTATTUNG

     Bestattungspflicht      Info Bestattungspflicht:
Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass der menschliche Leichnam bestattet werden muss. Das geschieht meist in der Form der Erdbestattung oder der Feuerbestattung.
     
Regelung Bestattungspflicht:
Die Bestattung kann als Erdbestattung oder als Feuerbestattung vorgenommen werden. Leichen müssen auf einem Friedhof bestattet werden. Die Urne ist auf einem Friedhof oder auf See
beizusetzen
     
Fundstelle Bestattungspflicht:
§ 12 Abs. 1 BestG NRW;
§ 14 Abs. 1 S. 1 BestG NRW
§ 15 Abs. 5 S. 2 BestG NRW
     
Umfrage
     Bestattungsrecht bei Fehlgeburten
  (Details)     
Info Bestattungsrecht bei Fehlgeburten:
Bei Fehlgeburten besteht in allen Bundesländern - auch wenn die Regelungen sehr unterschiedlich gefasst sind - ein Recht auf eine Bestattung, zum Teil müssen die Eltern sogar auf dieses Recht hingewiesen werden.
     
Regelung Bestattungsrecht bei Fehlgeburten:
Bestattungsrecht besteht, wenn ein Elternteil dies wünscht.
     
Fundstelle Bestattungsrecht bei Fehlgeburten:
§ 14 Abs. 2 S. 1 BestattG
     
Umfrage
     Maßgeblicher Wille geregelt      Info Maßgeblicher Wille geregelt:
In erster Linie kommt es für Art, Ort und Durchführung der Bestattung auf den Willen des Verstorbenen an. Ist dieser Wille nicht feststellbar, werden ersatzweise andere Personen genannt. In einigen Landesgesetzen gibt es Regelungen darüber, wie der Wille des Verstorbenen bekundet worden sein muss.
     
Regelung Maßgeblicher Wille geregelt:
Art und Ort der Bestattung richten sich soweit möglich nach dem Willen des Verstorbenen, ersatzweise entscheiden die
Hinterbliebene in einer bestimmten Rangfolge.

Dass die Verstreuung oder das Vergraben (ohne Urne) auf einem Friedhof oder auf einem Grundstück außerhalb eines Friedhofs dem Willen des Verstorbenen entspricht, muss durch eine schriftliche Erklärung des Verstorbenen nachgewiesen werden.
     
Fundstelle Maßgeblicher Wille geregelt:
§ 12 Abs. 2 BestG NRW;
§ 15 Abs. 6 BestG NRW
     
Umfrage

ERDBESTATTUNG

     Hausaufbahrung      Info Hausaufbahrung:
Oft haben Angehörige den Wunsch, dass der Leichnam zunächst noch zuhause aufgebahrt wird, damit sie selbst, Freunde und Nachbarn von dem Verstorbenen Abschied nehmen können. Dem sind durch Fristen für eine Überführung in eine Leichenhalle Grenzen gesetzt. Rechtlich steht der Hausaufbahrung innerhalb dieser Frist nichts entgegen. Eine Verlängerung der Frist kann behördlich genehmigt werden.

Die Hausaufbahrung ist keine (je nach Landesrecht: verbotene) öffentliche Ausstellung der Leiche.
     
Regelung Hausaufbahrung:
Tote sind spätestens 36 Stunden nach dem Tode in eine Leichenhalle zu überführen.

In diesem Zeitraum steht einer Hausaufbahrung rechtlich nichts entgegen.

Auch danach ist eine Aufbahrung an einem "geeigneten Ort" ausnahmsweise möglich.
     
Fundstelle Hausaufbahrung:
§ 11 Abs. 2 Satz 1 BestG NRW;
§ 11 Abs. 2 Satz 2 BestG NRW;
§ 7 Abs. 1 BestG NRW
     
Umfrage
     Trauerfeier mit geöffnetem Sarg      Info Trauerfeier mit geöffnetem Sarg:
Das Ausstellen der Leiche im offenen Sarg vor dem Trauerhaus, in der Kirche oder auf dem Friedhof sowie das Öffnen oder Offenlassen des Sarges während der Bestattungsfeierlichkeiten kann je nach landesrechtlicher Regelung verboten sein, jedoch in Ausnahmefällen genehmigt werden.
     
Regelung Trauerfeier mit geöffnetem Sarg:
Die Öffnung des Sarges bei der Trauerfeier oder beim Begräbnis sowie öffentliches Ausstellen Toter bedarf der Genehmigung.
     
Fundstelle Trauerfeier mit geöffnetem Sarg:
§ 11 Abs. 3 BestG NRW
     
Umfrage
     Sargpflicht (Erdbestattung)      Info Sargpflicht (Erdbestattung):
Leichen dürfen nur in Särgen erdbestattet werden. Ausnahmen sind in einigen Bundesländern aus religiösen Gründen möglich.

Die Pflicht, menschliche Leichen in Särgen zu bestatten, gilt als selbstverständlich. Manche Landesgesetze schreiben das nicht ausdrücklich vor, sondern regeln z.B. nur die Beschaffenheit der Särge.
     
Regelung Sargpflicht (Erdbestattung):
Die Sargpflicht ist unter Juristen umstritten.

Aus der Regelung der Genehmigungspflicht der Öffnung des Sarges bei der Trauerfeier sowie den Regeln zu Beförderung von Leichen kann auf die Sargpflicht geschlossen werden.

Aber aufgrund der Streichung des Paragraphen zur Sargpflicht 2003 ist von einer Abschaffung der Sargpflicht auszugehen.


     
Fundstelle Sargpflicht (Erdbestattung):
§ 11 Abs. 3 BestG NRW
     
Umfrage
     Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt      Info Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Die Bestattungsgesetze regeln, wann ein Leichnam frühestens bestattet werden darf. Dieser Zeitpunkt richtet sich nach dem festgestellten Todeszeitpunkt.
Die Regelung soll verhindern, dass die Leichenschau unter Zeitdruck stattfindet.
     
Regelung Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Erdbestattungen dürfen frühestens 24 Stunden nach Eintritt des Todes vorgenommen werden.

Ausnahmen sind möglich.
     
Fundstelle Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
§ 13 Abs. 2 BestG NRW
     
Umfrage
     Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt      Info Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Die Bestattungsgesetze regeln, wann ein Leichnam spätestens bestattet sein muss. Dieser Zeitpunkt richtet sich nach dem festgestellten Todeszeitpunkt.
     
Regelung Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Erdbestattungen müssen innerhalb von acht Tagen durchgeführt werden.
     
Fundstelle Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
§ 13 Abs. 3 BestG NRW
     
Umfrage
     Private Leichen-/Feierhallen      Info Private Leichen-/Feierhallen:
Leichenhallen und Räume oder Hallen für die Durchführung der Trauerzeremonie (Feierhallen) werden meist von der Gemeinde als dem Friedhofsträger unterhalten und gegen Gebühr zur Nutzung angeboten. Mehr und mehr gibt es aber auch private, d.h. nicht von einem öffentlichen Träger betriebene Leichen- und Feierhallen. Einzelheiten können in der jeweiligen Friedhofssatzung geregelt sein.
     
Regelung Private Leichen-/Feierhallen:
Dass Friedhöfe eine Leichenhalle haben, ist lediglich eine Sollvorschrift. Als ein anderer geeigneter Ort kommt aber auch eine private Feierhalle in Betracht.
     
Fundstelle Private Leichen-/Feierhallen:
§ 1 Abs. 3 BestG NRW; § 11 Abs. 2 Satz 2 BestG NRW
     
Umfrage
     Leichenwagenpflicht      Info Leichenwagenpflicht:
Der Leichnam im Sarg muss in einem Leichenwagen (gebräuchliche Definition: Fahrzeug, das zur Leichenbeförderung eingerichtet ist und ausschließlich hierfür verwendet wird) befördert werden.
     
Regelung Leichenwagenpflicht:
Gesetzlich nicht vorgeschrieben.
     
Fundstelle Leichenwagenpflicht:
Keine Regelung
     
Umfrage
     Leichenpass bei Beförderung nötig      Info Leichenpass bei Beförderung nötig:
Vor jeder Bestattung muss der Leichnam transportiert (befördert) werden. In bestimmten Fällen muss, wenn die Gemeindegrenze überschritten wird, ein Leichenpass mitgeführt werden.

Die Regelungen unterscheiden meist danach, ob bei der Beförderung die Grenzen zwischen Bundesländern oder zwischen Deutschland und einem anderen Staat überschritten werden.
     
Regelung Leichenpass bei Beförderung nötig:
Bei Beförderung in das Ausland und aus dem Ausland ist ein Leichenpass erforderlich.

Leichenschau bei Beförderung aus dem Ausland zum Zweck der Feuerbestattung
     
Fundstelle Leichenpass bei Beförderung nötig:
§ 17 BestG NRW;
§ 15 Abs. 3 BestG NRW
     
Umfrage
     Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung)      Info Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung):
In allen Bundesländern ist durch Gesetz oder durch den Friedhofsträger festgelegt, wie lange die Grabstätte nicht erneut belegt werden darf. Diese Zeit gilt zugleich als Maßstab dafür, wie lange der Sarg nach der Bestattung nicht mehr bewegt werden soll.

Ausnahmen sind möglich, wenn eine Umbettung beantragt und genehmigt wird.
     
Regelung Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung):
Die Mindestruhefrist beträgt i.d.R. 30 Jahre. Sie wird für jeden Friedhof gesondert festgelegt.
     
Fundstelle Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung):
§§ 1; 16 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz;
§ 34 Wasserhaushaltsgesetz;
Hygiene-Richtlinien Nr. 5
     
Umfrage

FEUERBESTATTUNG

     "Zweite Leichenschau" vor Kremation      Info "Zweite Leichenschau" vor Kremation:
Nach jedem Todesfall muss eine Leichenschau vorgenommen werden. Ist eine Leichenverbrennung beabsichtigt, kann eine zweite Leichenschau erforderlich sein.
Die Bezeichnung dieser zusätzlichen Maßnahme ist unterschiedlich.
     
Regelung "Zweite Leichenschau" vor Kremation:
Eine weitere ärztliche Leichenschau ist erforderlich.
     
Fundstelle "Zweite Leichenschau" vor Kremation:
§ 15 Abs. 1 S. 1 BestG NRW
     
Umfrage
     Private Krematorien      Info Private Krematorien:
Feuerbestattungsanlagen befinden sich meist in öffentlicher Trägerschaft. Sie können aber in den meisten Bundesländern auch von privaten Unternehmern betrieben werden.
     
Regelung Private Krematorien:
Friedhofsträger kann Errichtung und Betrieb widerruflich einem privaten Rechtsträger (Übernehmer) übertragen
     
Fundstelle Private Krematorien:
§ 1 Abs. 5, § 15 Abs. 4 BestG NRW
     
Umfrage
     Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation)      Info Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation):
Die Bestattungsgesetze regeln, wann eine beabsichtigte Leichenverbrennung spätestens stattfinden muss. Dieser Zeitpunkt richtet sich nach dem festgestellten Todeszeitpunkt.
     
Regelung Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation):
Die Einäscherung muss innerhalb von zehn Tagen durchgeführt, die Totenasche innerhalb von sechs Wochen beigesetzt werden.
     
Fundstelle Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation):
§ 13 Abs. 3 BestG
     
Umfrage
     (Private) Baumbestattungsanlagen      Info (Private) Baumbestattungsanlagen:
In einigen Bundesländern sind privat (also nicht von einem öffentlichen Träger) betriebene Baumbestattungsanlagen zulässig. Dort kann Totenasche im Wurzelbereich der Bäume beigesetzt werden.
     
Regelung (Private) Baumbestattungsanlagen:
Friedhofsträger dürfen Errichtung und Betrieb der Friedhöfe, auf denen ausschließlich Totenasche im Wurzelbereich des Bewuchses beigesetzt wird, auch privaten Rechtsträgern (Übernehmern) übertragen.
     
Fundstelle (Private) Baumbestattungsanlagen:
§ 1 Abs. 4Satz 2 BestG NRW
     
Umfrage
     Sargpflicht (Feuerbestattung)      Info Sargpflicht (Feuerbestattung):
Auch bei der Feuerbestattung kann die Benutzung eines Sarges vorgeschrieben sein, nämlich bereits für den Transport des Leichnams zur Feuerbestattungsanlage. Der Leichnam muss mitsamt dem Sarg verbrannt werden.
     
Regelung Sargpflicht (Feuerbestattung):
Keine gesetzliche Regelung.
     
Fundstelle Sargpflicht (Feuerbestattung):
Keine gesetzliche Regelung.
     
Umfrage
     Urnenpflicht      Info Urnenpflicht:
Für die Beisetzung der Totenasche muss ein verschließbares Gefäß (Urne) benutzt werden. Näheres ist in Verordnungen, Satzungen o.ä. geregelt.

In einigen Bundesländern gibt es Ausnahmen (->Verstreuen / Vergraben der Asche)
     
Regelung Urnenpflicht:
Regelfall ist die Benutzung eines dauerhaft versiegelten Behältnisses. Die Asche darf aber auch auf einem vom Friedhofsträger festgelegten Bereich des Friedhofs durch Verstreuung beigesetzt werden.
     
Fundstelle Urnenpflicht:
§ 15 Abs. 5, 6 BestG NRW
     
Umfrage
     Verstreuen / Vergraben der Asche      Info Verstreuen / Vergraben der Asche:
In einigen Bundesländern ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, dass die Totenasche ohne Verwendung einer Urne (i.d.R. anonym) verstreut oder in der Erde vergraben wird.
     
Regelung Verstreuen / Vergraben der Asche:
Die Asche darf auf einem vom Friedhofsträger festgelegten Bereich des Friedhofs durch Verstreuung beigesetzt werden, wenn dies schriftlich bestimmt ist.
     
Fundstelle Verstreuen / Vergraben der Asche:
§ 15 Abs. 6 Satz 1 BestG NRW
     
Umfrage
     Urne zuhause      Info Urne zuhause:
In keinem der Bundesländer ist es bislang möglich, dass die Angehörigen die Urne in ihren Gewahrsam nehmen, ohne eine Urnenbeisetzung zu beabsichtigen
     
Regelung Urne zuhause:
Nicht möglich.
     
Fundstelle Urne zuhause:
Keine Regelung.
     
Umfrage
     Urnentransport durch Angehörige      Info Urnentransport durch Angehörige:
In einigen Bundesländern kann die Urne den Angehörigen zum Zweck des Transports zur Beisetzung ausgehändigt werden.
     
Regelung Urnentransport durch Angehörige:
Das Behältnis mit der Totenasche ist auf einem Friedhof oder auf See beizusetzen; für die Beförderung zu diesem Zweck darf es den Hinterbliebenen oder ihren Beauftragten ausgehändigt werden.
     
Fundstelle Urnentransport durch Angehörige:
§ 15 Abs. 5 BestG NRW
     
Umfrage
     Mindestruhefrist vorgegeben (Urne)      Info Mindestruhefrist vorgegeben (Urne):
Die Mindestruhezeit gilt auch als Maßstab dafür, wie lange die Urne nach der Beisetzung nicht mehr bewegt werden soll.
Ausnahmen sind möglich, wenn eine Umbettung beantragt und genehmigt wird.
     
Regelung Mindestruhefrist vorgegeben (Urne):
Die Mindestruhefrist beträgt i.d.R. 30 Jahre. Sie wird für jeden Friedhof festgelegt.
     
Fundstelle Mindestruhefrist vorgegeben (Urne):
§§ 1; 16 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz;
§ 34 Wasserhaushaltsgesetz;
Hygiene-Richtlinien Nr. 5
     
Umfrage

FRIEDHOF

     Friedhofspflicht      Info Friedhofspflicht:
In allen Bundesländern besteht grundsätzlich Friedhofspflicht:
Der menschliche Leichnam muss auf einem Friedhof bestattet werden.
Die Bestattung kann in einigen Bundesländern auch auf privaten Bestattungsplätzen oder als Seebestattung der Urne vorgenommen werden.
     
Regelung Friedhofspflicht:
Erdbestattung: Leichen müssen auf einem Friedhof bestattet werden.
Ausnahmen sind möglich;

Feuerbestattung: Das dauerhaft versiegelte Behältnis mit der Totenasche ist auf einem Friedhof beizusetzen.

Verstreuung oder Beisetzung sind aber unter bestimmten Voraussetzungen auch außerhalb eines Friedhofs möglich.
     
Fundstelle Friedhofspflicht:
§ 14 Abs 1. BestG NRW;
§ 15 Abs. 5, 6 BestG NRW
     
Umfrage
     Seebestattung      Info Seebestattung:
Seebestattung ist die Beisetzung einer Urne auf Hoher See. Das bedeutet in fast allen Fällen, dass eine Beförderung in ein anderes Bundesland (Leichenpass) erforderlich ist. (Meist wird nach der Kremation die Urne versandt.)

Eine Seebestattung in oberirdischen Gewässern (§ 1 Abs.1 Nr.1 des Wasserhaushaltsgesetzes) ist unzulässig.
     
Regelung Seebestattung:
Die Beisetzung auf See ist als etablierte Form ohne Genehmigungserfordernis anerkannt.
     
Fundstelle Seebestattung:
§ 15 Abs. 5 S. 2 BestG NRW
     
Umfrage
     Private Friedhöfe      Info Private Friedhöfe:
Nach dem Friedhofsrecht der Länder können nur juristische Personen des öffentlichen Rechts Träger von Friedhöfen oder Bestattungsplätzen sein. In Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein können auch private Bestattungsplätze genehmigt werden.

Auch bei ihnen können mehrere Bestattungen vorgenommen werden, sie haben deshalb durchaus eine Funktion wie ein Friedhof.
     
Regelung Private Friedhöfe:
Friedhofsträger dürfen sich bei Errichtung und Betrieb ihrer Friedhöfe Dritter bedienen.

Errichtung und Betrieb liegen dann in privater Hand.
     
Fundstelle Private Friedhöfe:
§ 1 Abs. 4 Satz 1 BestG NRW
     
Umfrage
     Umbettung (Voraussetzung)      Info Umbettung (Voraussetzung):
Bei einer Umbettung wird ein Sarg oder eine Urne von einer Grabstätte in eine andere auf demselben oder einem anderen Friedhof verlagert. Sie bedarf vor Ablauf der Ruhefrist einer behördlichen Genehmigung, die nur unter bestimmten Voraussetzungen erteilt wird.
     
Regelung Umbettung (Voraussetzung):
Tote und Aschenreste dürfen nur mit behördlicher Genehmigung ausgegraben werden.
     
Fundstelle Umbettung (Voraussetzung):
§ 14 Abs. 3 Satz 1 BestG NRW
     
Umfrage