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Bestatten in Deutschland

Unterschiede in den Bundesländern

Diese Übersicht will auf viele wichtige Fragen des Friedhofs- und Bestattungsrechts erste Antworten geben.

Friedhofs- und Bestattungsrecht zählt zur Gesetzgebungskompetenz der Bundesländer. Daher können sich einige Regelungen zu einer bestimmten Frage von Bundesland zu Bundesland unterscheiden.

Unter "Info" wird zunächst kurz länderunabhängig erläutert, worum es bei den einzelnen Stichwörtern geht.

Unter "Regelung" wird die in dem betreffenden Bundesland anzutreffende Regelung dargestellt. Die "Regelung" kann oft nicht alle Einzelheiten und alle im Gesetz geregelten Ausnahmen wiedergeben. Es empfiehlt sich deshalb, auch dem Hinweis auf die Fundstelle im Gesetz nachzugehen. Diese finden Sie unter "Fundstelle". Den Gesetzestext selbst können Sie unter dem Link  "Alle Informationen zum Bestattungsgesetz in Sachsen" einsehen.

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GLOSSARINFOREGELUNGGESETZ/VERORDNUNG                    

BESTATTUNG

     Bestattungspflicht      Info Bestattungspflicht:
Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass der menschliche Leichnam bestattet werden muss. Das geschieht meist in der Form der Erdbestattung oder der Feuerbestattung.
     
Regelung Bestattungspflicht:
Jede menschliche Leiche muss bestattet werden.

Die Bestattung kann als Erd- oder Feuerbestattung vorgenommen werden.
     
Fundstelle Bestattungspflicht:
§ 18 Abs. 1, Abs. 4 SächsBestG
     
Umfrage
     Bestattungsrecht bei Fehlgeburten
  (Details)     
Info Bestattungsrecht bei Fehlgeburten:
Bei Fehlgeburten besteht in allen Bundesländern - auch wenn die Regelungen sehr unterschiedlich gefasst sind - ein Recht auf eine Bestattung, zum Teil müssen die Eltern sogar auf dieses Recht hingewiesen werden.
     
Regelung Bestattungsrecht bei Fehlgeburten:
Bestattungsrecht besteht auf Wunsch eines Elternteils.
     
Fundstelle Bestattungsrecht bei Fehlgeburten:
§ 18 Abs. 2 S. 1 BestattG
     
Umfrage
     Maßgeblicher Wille geregelt      Info Maßgeblicher Wille geregelt:
In erster Linie kommt es für Art, Ort und Durchführung der Bestattung auf den Willen des Verstorbenen an. Ist dieser Wille nicht feststellbar, werden ersatzweise andere Personen genannt. In einigen Landesgesetzen gibt es Regelungen darüber, wie der Wille des Verstorbenen bekundet worden sein muss.
     
Regelung Maßgeblicher Wille geregelt:
Für Art, Ort und Durchführung der Bestattung ist der Wille des Verstorbenen maßgeblich, ersatzweise
der Wille der bestattungsrechtlich Verantwortlichen in einer bestimmten Rangfolge.
     
Fundstelle Maßgeblicher Wille geregelt:
§ 18 Abs. 3 Satz 1 u. 2 SächsBestG
§ 10 Abs. 1 SächsBestG
     
Umfrage

ERDBESTATTUNG

     Hausaufbahrung      Info Hausaufbahrung:
Oft haben Angehörige den Wunsch, dass der Leichnam zunächst noch zuhause aufgebahrt wird, damit sie selbst, Freunde und Nachbarn von dem Verstorbenen Abschied nehmen können. Dem sind durch Fristen für eine Überführung in eine Leichenhalle Grenzen gesetzt. Rechtlich steht der Hausaufbahrung innerhalb dieser Frist nichts entgegen. Eine Verlängerung der Frist kann behördlich genehmigt werden.

Die Hausaufbahrung ist keine (je nach Landesrecht: verbotene) öffentliche Ausstellung der Leiche.
     
Regelung Hausaufbahrung:
Vor der Überführung und während oder in unmittelbarem Zusammenhang mit der Bestattungsfeier kann der Tote offen aufgebahrt werden. In der Regel muss der Leichnam nach 24 Stunden in eine Leichenhalle überführt werden. Ausnahmen können zugelassen werden.
     
Fundstelle Hausaufbahrung:
§ 16 Abs. 1 Satz 1 SächsBestG;
§ 16 Abs. 1 Satz 3 SächsBestG;
§ 16 Abs. 1 Satz 4 SächsBestG
     
Umfrage
     Trauerfeier mit geöffnetem Sarg      Info Trauerfeier mit geöffnetem Sarg:
Das Ausstellen der Leiche im offenen Sarg vor dem Trauerhaus, in der Kirche oder auf dem Friedhof sowie das Öffnen oder Offenlassen des Sarges während der Bestattungsfeierlichkeiten kann je nach landesrechtlicher Regelung verboten sein, jedoch in Ausnahmefällen genehmigt werden.
     
Regelung Trauerfeier mit geöffnetem Sarg:
Vor der Überführung und während oder in unmittelbarem Zusammenhang mit der Bestattungsfeier kann der Tote offen aufgebahrt werden.
     
Fundstelle Trauerfeier mit geöffnetem Sarg:
§ 16 Abs. 1 S. 3 BestG
     
Umfrage
     Sargpflicht (Erdbestattung)      Info Sargpflicht (Erdbestattung):
Leichen dürfen nur in Särgen erdbestattet werden. Ausnahmen sind in einigen Bundesländern aus religiösen Gründen möglich.

Die Pflicht, menschliche Leichen in Särgen zu bestatten, gilt als selbstverständlich. Manche Landesgesetze schreiben das nicht ausdrücklich vor, sondern regeln z.B. nur die Beschaffenheit der Särge.
     
Regelung Sargpflicht (Erdbestattung):
Leichen sind nach Abschluss der Leichenschau unverzüglich einzusargen.

Die Leiche muss in einen festen, gut abgedichteten und aus umweltgerecht abbaubarem Material bestehenden Sarg gelegt werden
     
Fundstelle Sargpflicht (Erdbestattung):
§ 16 Abs. 1 Satz 1; Abs. 3 SächsBestG
     
Umfrage
     Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt      Info Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Die Bestattungsgesetze regeln, wann ein Leichnam frühestens bestattet werden darf. Dieser Zeitpunkt richtet sich nach dem festgestellten Todeszeitpunkt.
Die Regelung soll verhindern, dass die Leichenschau unter Zeitdruck stattfindet.
     
Regelung Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Die Erdbestattung oder Einäscherung darf frühestens 48 Stunden nach Feststellung des Todes erfolgen. Ausnahmen sind möglich.
     
Fundstelle Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
§ 19 Abs. 1 Satz 1 SächsBestG
     
Umfrage
     Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt      Info Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Die Bestattungsgesetze regeln, wann ein Leichnam spätestens bestattet sein muss. Dieser Zeitpunkt richtet sich nach dem festgestellten Todeszeitpunkt.
     
Regelung Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Die Erdbestattung oder Einäscherung muss innerhalb von 8 Tagen nach Feststellung des Todes durchgeführt werden.

Ausnahmen sind möglich.
     
Fundstelle Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
§ 19 Abs. 1 SächsBestG
     
Umfrage
     Private Leichen-/Feierhallen      Info Private Leichen-/Feierhallen:
Leichenhallen und Räume oder Hallen für die Durchführung der Trauerzeremonie (Feierhallen) werden meist von der Gemeinde als dem Friedhofsträger unterhalten und gegen Gebühr zur Nutzung angeboten. Mehr und mehr gibt es aber auch private, d.h. nicht von einem öffentlichen Träger betriebene Leichen- und Feierhallen. Einzelheiten können in der jeweiligen Friedhofssatzung geregelt sein.
     
Regelung Private Leichen-/Feierhallen:
Öffentlichrechtliche Friedhofsträger unterhalten Leichenhallen. Für die Zulässigkeit privat betriebener Leichenhallen gibt es im Gesetz keinen Anhaltspunkt. Aber nach der Rechtsprechung ist anzunehmen, dass ein absoluter Zwang zur Nutzung gemeindlicher Leichenhallen gegen die Berufsfreiheit der Bestatter verstößt. Daher ist es im Ergebnis zulässig, Leichen auch von Bestattern aufbewahren zu lassen.
     
Fundstelle Private Leichen-/Feierhallen:
§§ 2 Abs. 1 Satz 1; 3 Abs. 1 SächsBestG
     
Umfrage
     Leichenwagenpflicht      Info Leichenwagenpflicht:
Der Leichnam im Sarg muss in einem Leichenwagen (gebräuchliche Definition: Fahrzeug, das zur Leichenbeförderung eingerichtet ist und ausschließlich hierfür verwendet wird) befördert werden.
     
Regelung Leichenwagenpflicht:
Es besteht Leichenwagenpflicht.

Ausnahmen sind möglich.
     
Fundstelle Leichenwagenpflicht:
§ 17 Abs. 1 SächsBestG
     
Umfrage
     Leichenpass bei Beförderung nötig      Info Leichenpass bei Beförderung nötig:
Vor jeder Bestattung muss der Leichnam transportiert (befördert) werden. In bestimmten Fällen muss, wenn die Gemeindegrenze überschritten wird, ein Leichenpass mitgeführt werden.

Die Regelungen unterscheiden meist danach, ob bei der Beförderung die Grenzen zwischen Bundesländern oder zwischen Deutschland und einem anderen Staat überschritten werden.
     
Regelung Leichenpass bei Beförderung nötig:
Bei der Beförderung von Leichen in das Ausland oder aus dem Ausland ist ein Leichenpass erforderlich.

Sonderregelungen für die Beförderung in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland oder aus einem solchen Land.
     
Fundstelle Leichenpass bei Beförderung nötig:
§ 17 Abs. 3, 4 SächsBestG
     
Umfrage
     Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung)      Info Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung):
In allen Bundesländern ist durch Gesetz oder durch den Friedhofsträger festgelegt, wie lange die Grabstätte nicht erneut belegt werden darf. Diese Zeit gilt zugleich als Maßstab dafür, wie lange der Sarg nach der Bestattung nicht mehr bewegt werden soll.

Ausnahmen sind möglich, wenn eine Umbettung beantragt und genehmigt wird.
     
Regelung Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung):
Die Mindestruhezeit beträgt bei Eintritt des Todes vor Vollendung des 2. Lebensjahres 10 Jahre, im Übrigen 20 Jahre.

Ausnahmen sind möglich.
     
Fundstelle Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung):
§ 6 Abs. 2, 3 SächsBestG
     
Umfrage

FEUERBESTATTUNG

     "Zweite Leichenschau" vor Kremation      Info "Zweite Leichenschau" vor Kremation:
Nach jedem Todesfall muss eine Leichenschau vorgenommen werden. Ist eine Leichenverbrennung beabsichtigt, kann eine zweite Leichenschau erforderlich sein.
Die Bezeichnung dieser zusätzlichen Maßnahme ist unterschiedlich.
     
Regelung "Zweite Leichenschau" vor Kremation:
Zweite Leichenschau ist erforderlich, es sei denn, die erste Leichenschau wurde von einem Facharzt für Rechtsmedizin vorgenommen.
     
Fundstelle "Zweite Leichenschau" vor Kremation:
§ 18b Abs. 2 S. 2, Abs. 3 BestG
     
Umfrage
     Private Krematorien      Info Private Krematorien:
Feuerbestattungsanlagen befinden sich meist in öffentlicher Trägerschaft. Sie können aber in den meisten Bundesländern auch von privaten Unternehmern betrieben werden.
     
Regelung Private Krematorien:
Keine Beschränkung auf öffentlich-rechtliche Feuerbestattungsanlagen erkennbar.
     
Fundstelle Private Krematorien:
§ 20 SächsBestG
     
Umfrage
      Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation)      Info Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation):
Die Bestattungsgesetze regeln, wann eine beabsichtigte Leichenverbrennung spätestens stattfinden muss. Dieser Zeitpunkt richtet sich nach dem festgestellten Todeszeitpunkt.
     
Regelung Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation):
Die Einäscherung muss innerhalb von 8 Tagen nach Feststellung des Todes durchgeführt werden.

Die Asche eines Verstorbenen ist innerhalb von 6 Monaten nach der Einäscherung auf einem Bestattungsplatz beizusetzen.
     
Fundstelle Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation):
§ 19 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 SächsBestG
     
Umfrage
     (Private) Baumbestattungsanlagen      Info (Private) Baumbestattungsanlagen:
In einigen Bundesländern sind privat (also nicht von einem öffentlichen Träger) betriebene Baumbestattungsanlagen zulässig. Dort kann Totenasche im Wurzelbereich der Bäume beigesetzt werden.
     
Regelung (Private) Baumbestattungsanlagen:
Nicht vorgesehen.
     
Fundstelle (Private) Baumbestattungsanlagen:
Keine Regelung.
     
Umfrage
     Sargpflicht (Feuerbestattung)      Info Sargpflicht (Feuerbestattung):
Auch bei der Feuerbestattung kann die Benutzung eines Sarges vorgeschrieben sein, nämlich bereits für den Transport des Leichnams zur Feuerbestattungsanlage. Der Leichnam muss mitsamt dem Sarg verbrannt werden.
     
Regelung Sargpflicht (Feuerbestattung):
Einäscherungen dürfen nur in einem hierfür geeigneten umweltverträglichen Sarg erfolgen.
     
Fundstelle Sargpflicht (Feuerbestattung):
§ 20 Abs. 1 Satz 4 SächsBestG
     
Umfrage
     Urnenpflicht      Info Urnenpflicht:
Für die Beisetzung der Totenasche muss ein verschließbares Gefäß (Urne) benutzt werden. Näheres ist in Verordnungen, Satzungen o.ä. geregelt.

In einigen Bundesländern gibt es Ausnahmen (->Verstreuen / Vergraben der Asche)
     
Regelung Urnenpflicht:
Die Verwendung einer Urne ist vorgeschrieben.
     
Fundstelle Urnenpflicht:
§ 18b Abs. 6 SächsBestG
     
Umfrage
     Verstreuen / Vergraben der Asche      Info Verstreuen / Vergraben der Asche:
In einigen Bundesländern ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, dass die Totenasche ohne Verwendung einer Urne (i.d.R. anonym) verstreut oder in der Erde vergraben wird.
     
Regelung Verstreuen / Vergraben der Asche:
Nein: Die Verwendung einer Urne ist vorgeschrieben.
     
Fundstelle Verstreuen / Vergraben der Asche:
§ 18b Abs. 1 SächsBestG
     
Umfrage
     Urne zuhause      Info Urne zuhause:
In keinem der Bundesländer ist es bislang möglich, dass die Angehörigen die Urne in ihren Gewahrsam nehmen, ohne eine Urnenbeisetzung zu beabsichtigen
     
Regelung Urne zuhause:
Nicht möglich
     
Fundstelle Urne zuhause:
Keine Regelung
     
Umfrage
     Urnentransport durch Angehörige      Info Urnentransport durch Angehörige:
In einigen Bundesländern kann die Urne den Angehörigen zum Zweck des Transports zur Beisetzung ausgehändigt werden.
     
Regelung Urnentransport durch Angehörige:
Beförderung durch Angehörige nicht ausgeschlossen. Die Urne muss sicher verschlossen mit den Identitätsdaten des
Toten gekennzeichnet und der Einäscherungsschein sowie der Urnenaufnahmeschein des Friedhofs, der zur Aufnahme der Asche bestimmt ist, beigefügt sein.
     
Fundstelle Urnentransport durch Angehörige:
§ 17 Abs. 7 SächsBestG
     
Umfrage
     Mindestruhefrist vorgegeben (Urne)      Info Mindestruhefrist vorgegeben (Urne):
Die Mindestruhezeit gilt auch als Maßstab dafür, wie lange die Urne nach der Beisetzung nicht mehr bewegt werden soll.
Ausnahmen sind möglich, wenn eine Umbettung beantragt und genehmigt wird.
     
Regelung Mindestruhefrist vorgegeben (Urne):
Die Mindestruhezeit beträgt bei Eintritt des Todes vor Vollendung des 2. Lebensjahres 10 Jahre, im Übrigen 20 Jahre.

Ausnahmen sind möglich.
     
Fundstelle Mindestruhefrist vorgegeben (Urne):
§ 6 Abs. 2, 3 SächsBestG
     
Umfrage

FRIEDHOF

     Friedhofspflicht      Info Friedhofspflicht:
In allen Bundesländern besteht grundsätzlich Friedhofspflicht:
Der menschliche Leichnam muss auf einem Friedhof bestattet werden.
Die Bestattung kann in einigen Bundesländern auch auf privaten Bestattungsplätzen oder als Seebestattung der Urne vorgenommen werden.
     
Regelung Friedhofspflicht:
Die Bestattung ist nur auf einem in § 1 Abs. 1 bezeichneten Bestattungsplatz (Friedhöfe und private Bestattungsplätze) zulässig.
     
Fundstelle Friedhofspflicht:
§ 18 Abs. 1 Satz 2 SächsBestG i.V.m. § 1 Abs. 1 SächsBestG
     
Umfrage
     Seebestattung      Info Seebestattung:
Seebestattung ist die Beisetzung einer Urne auf Hoher See. Das bedeutet in fast allen Fällen, dass eine Beförderung in ein anderes Bundesland (Leichenpass) erforderlich ist. (Meist wird nach der Kremation die Urne versandt.)

Eine Seebestattung in oberirdischen Gewässern (§ 1 Abs.1 Nr.1 des Wasserhaushaltsgesetzes) ist unzulässig.
     
Regelung Seebestattung:
Seebestattung ist möglich.
     
Fundstelle Seebestattung:
§ 17 Abs. 7 S. 2 SächsBestG
     
Umfrage
     Private Friedhöfe      Info Private Friedhöfe:
Nach dem Friedhofsrecht der Länder können nur juristische Personen des öffentlichen Rechts Träger von Friedhöfen oder Bestattungsplätzen sein. In Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein können auch private Bestattungsplätze genehmigt werden.

Auch bei ihnen können mehrere Bestattungen vorgenommen werden, sie haben deshalb durchaus eine Funktion wie ein Friedhof.
     
Regelung Private Friedhöfe:
Private Bestattungsplätze können unter bestimmten Voraussetzungen genehmigt werden. Allerdings ist dort nur die Beisetzung von Aschen möglich.
     
Fundstelle Private Friedhöfe:
§ 3 Abs. 3, 4 BestG
     
Umfrage
     Umbettung (Voraussetzung)      Info Umbettung (Voraussetzung):
Bei einer Umbettung wird ein Sarg oder eine Urne von einer Grabstätte in eine andere auf demselben oder einem anderen Friedhof verlagert. Sie bedarf vor Ablauf der Ruhefrist einer behördlichen Genehmigung, die nur unter bestimmten Voraussetzungen erteilt wird.
     
Regelung Umbettung (Voraussetzung):
Die Umbettung einer Leiche kann genehmigt werden.
     
Fundstelle Umbettung (Voraussetzung):
§ 22 Abs. 2 SächsBestG
     
Umfrage