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Papiere

Papiere
Für den Transport des Leichnams innerhalb des Gemeindegebiets sind in der Regel keine besonderen Papiere erforderlich. Lediglich der Toten- bzw. Leichenschauschein muss üblicherweise mitgeführt werden. Während dazu in den Bestattungsgesetzen mancher Bundesländer genauere Vorschriften fehlen, schreiben einige andere weitere Bescheinigungen vor: zum Beispiel darüber, dass der Verstorbene an keiner übertragbaren Krankheit gelitten hat oder dass er an keiner unnatürlichen Todesursache gestorben ist.

Führt der Transport des Leichnams über die Grenzen des Bundeslandes, in dem der Verstorbene aufgefunden wurde, kann ein Leichenpass vorgeschrieben sein - wenn das Bestimmungsland durch Gesetz oder Verordnung entsprechendes vorschreibt. Die Bundesländer haben auch hier jeweils eigene Regelungen. Bei Überführungen ins Ausland ist ein Leichenpass fast immer erforderlich. Bei Überführungen aus dem Ausland wird meist der Leichenpass oder ein vergleichbares Dokument des entsprechenden Landes verlangt. Auch muss mitunter gesondert bescheinigt werden, dass der Verstorbene an keiner übertragbaren Krankheit litt.

Der Leichenpass wird von der Gemeinde ausgestellt, in deren Gebiet die Beförderung beginnt. Bei der Ausstellung des Leichenpasses ist sicherzustellen, dass vom medizinischen Standpunkt aus keine Bedenken gegen die Beförderung bestehen und dass der Leichnam gemäß den geltenden Bestimmungen transportiert wird.

In der Praxis müssen Sie sich um die Papiere zur Überführung nicht selbst kümmern. Das sollten Sie Ihrem Bestatter überlassen, der mit den entsprechenden Regelungen vertraut sein dürfte und bei komplizierten Fällen auf die Expertise von Fachleuten zurückgreifen kann.

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