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IFLO regt an zur Diskussion über Tradition und Moderne

Aktion des Fachverbands Deutscher Floristen | | 0 Kommentare |

Im islamischen Raum ist die Tuchbestattung traditionell üblich. Mit Inkrafttreten des neuen Bestattungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen ist die Tuchbestattung nun auch hierzulande möglich. Mit einem provozierendem Ausstellungsstück hatte das Gestaltungsteam vom Fachverband Deutscher Floristen auf der diesjährigen Internationalen Floristikmesse in Essen Diskussionen ausgelöst: Zu sehen war ein Leinentuch, unter dem sich die Konturen eines künstlichen Leichnams abzeichneten. Vielfach zeigten sich die Betrachter jedoch angetan von der Bestattungsart und der künstlerischen Ausgestaltung mit der aus Blumen geflochtenen, mit Golddraht durchwirkten Auflage. Andere Ausstellungsstücke, wie die Kränze aus Stengeln mit Plexiglas-Dreiecken wurden stellenweise kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen, da gerade im Traufall der Wunsch der Kunden eher in Richtung "Traditionelles" gehe. Die Sonderschau "Trauer floral" wollte Zeichen setzen, Anregungen geben und zu Diskussionen auffordern, um frischen Wind ins Thema "Trauer und Gedenken" zu bringen - dies scheint ihr gelungen zu sein.

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