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Humanisten bieten Naturbestattung an

Landesverband Berlin eröffnete eigene Familienurnengrabstätte | | 0 Kommentare |

In Anlehnung an die immer beliebter werdenden Friedwaldbestattungen als eine individuelle und zeitgemäße Bestattungsart bietet der Humanistische Verband Berlin seinen Mitgliedern und deren Angehörigen ab sofort die Möglichkeit, sich in der verbandseigenen Familienurnengrabstätte bestatten zu lassen. Das Areal, eine sonnendurchflutete Wiese mit Birken, Kiefern, Baumstümpfen und Sträuchern umfasst fast 6.000 m² und bietet Platz für ca. 2.000 Urnen. Damit wird eine weitere Alternative zu den bisher möglichen Bestattungsformen auf Berliner Friedhöfen eröffnet und dem vielfachen Wunsch nach einer Natur belassenen Grabstätte entsprochen. Im Gegensatz zum Friedwald muss die Anlage hier jedoch regelmäßig gepflegt und Instand gehalten werden. Diese Aufgabe wird von einem Landschaftsgärtner übernommen. Die Beisetzung der Urne, mit einer Ruhezeit von 20 Jahren, erfolgt ohne individuelle Grabstellenkennzeichnung. Die vom Prignitzer Holzgestalter Andreas Dorfstecher erschaffene Gedenkstele mit Bänken bietet die Möglichkeit, Blumen in einem Steingefäß aus Granit abzulegen.

Kosten (Friedhofsgebühren entsprechend der Gebührenordnung für landeseigene Friedhöfe in Berlin):

Friedhofsgrundgebühr: 520 Euro
Beisetzung der Urne im Familiengrab: 97 Euro
Verlängerung des Nutzungsrechts: 14 Euro
Zusätzliche Gebühr für die Anlage, Instandhaltung, und Pflege eines Grabfeldes in der Familiengrabstätte eines Baumfeldes : 349 Euro

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