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Gemeinschaftsgrabstätte für Aids-Tote in Frankfurt (Main)

Bildhauer Helmut Hirte gestaltet Anlage auf dem Hauptfriedhof. | | 0 Kommentare |

Der Aschaffenburger Bildhauer Helmut Hirte hat den Gestaltungswettbewerb der Frankfurter Aidshilfe für eine Gemeinschaftsgrabstätte für Aids-Tote gewonnen. Die Anlage auf dem Hauptfriedhof soll am 1. Dezember, dem Welt-Aids-Tag, eingeweiht werden.

Die Anlage ist für 100 Verstorbene konzipiert. Für jeden gibt es einen einzelnen Würfel in einer "Namensskulptur". Alle Würfel sind drehbar, lassen sich individuell gestalten und werden somit der Persönlichkeit der Verstorbenen gerecht. Den rituellen Ort für eine Trauerzeremonie stellt eine Stele dar. Ein symbolischer "Seelenstuhl" bietet die Möglichkeit, Beigaben und Blumen abzulegen.

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