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Grabmal-Ted 2008: Die Sieger sehen Sie hier

Ausdrucksstarke Grabmale liegen vorn | | 0 Kommentare |


Die Bürger wünschen ausdrucksstarke Grabmale. Das zeigt das Ergebnis des Grabmal-Teds 2008, bei dem in einer Online-Abstimmung Grabmal-Favoriten ermittelt wurden. Die Siegerehrung fand am 16. April auf dem Nürnberger Leitfriedhof statt.

Den ersten Platz beim Grabmal-Ted 2008 belegt ein Grabmal von Henner Gräf aus Sprockhövel. Auf Platz zwei steht eine Arbeit der Gebrüder Hilmar und Markus Gröger aus Ottobrunn, gefolgt von Timothy Vincent aus Wetter auf Platz drei. Zur Abstimmung standen 20 Grabmale, die eine Fachjury aus 109 Einsendungen ausgewählt hatte. Der Sieger war auch der Favorit der Jury.

Seit Abstimmungsbeginn im September 2008 besuchten mehr als 80.000 Internetnutzer die Seite www.grabmal-ted.de. Dies belegt das große Interesse der Öffentlichkeit an guten Grabmalen. Die Veranstalter Aeternitas e.V. und die Fachzeitschrift Naturstein zeigten sich bei der Preisverleihung in Nürnberg hochzufrieden.

Der Grabmal-Ted bringt frischen Wind in die Grabmalbranche und auf die Friedhöfe. Er zeigt, dass die Bürger offen sind für eine neue Grabmalkultur. "Dem ausdrucksstarken, innovativen Grabmal gehört die Zukunft. Für die Grabmalbranche bieten sich angesichts der veränderten Kundenwünsche neue Chancen", so Hermann Weber, Vorsitzender von Aeternitas. "Der Trend geht weg von den bekannten überdimensionalen Namensschildern aus Stein hin zu ganz unterschiedlich gestalteten Grabzeichen mit allgemein verständlicher Bildsprache", interpretiert auch Bärbel Holländer von der Fachzeitschrift Naturstein die Ergebnisse des Grabmal-Teds. Mehr ausgeben muss der Verbraucher deshalb nicht: Die oft aus heimischen Gesteinssorten gefertigten Unikate sind häufig sogar günstiger als die bekannte Standardware.

Damit sich eine neue Grabmal-Tradition auf den Friedhöfen etablieren kann, sind Markttransparenz und umfangreiche Produktinformation durch die Branche Bedingung. Das Internet ist dafür ein ideales Medium.

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