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Schweizer Kanton Wallis verbietet Ascheverstreuung gegen Entgelt

Neues Gesetz reagiert auf Kritik an der bisherigen Praxis | | 0 Kommentare |

Seit dem 01. Juli 2009 ist im Schweizer Kanton Wallis das gewerbsmäßige Verstreuen von Asche gesetzlich untersagt. Anbieter von Naturbestattungen dürfen dort kein Entgelt für das Verstreuen der Asche verlangen. Damit reagierte der Kanton auf zunehmende Kritik an der bisherigen Praxis. Besonders die Tourismusbranche sah ein Umwelt- und ein Imageproblem.

Das Geschäft mit Naturbestattungen im Schweizer Wallis boomte bisher. Nicht nur Einheimische, sondern besonders viele Deutsche nutzten angesichts der strengen deutschen Gesetze die Möglichkeit, die Asche von Verstorbenen im Schweizer Wallis in der freien Natur verstreuen zu lassen.

Der im Wallis ansässige Anbieter vor Naturbestattungen Dietmar Kapelle, Geschäftsführer der "Oase der Ewigkeit", will auf das Gesetz reagieren, indem er das Verstreuen der Asche nicht mehr berechnet oder die Angehörigen die Asche selbst verstreuen lässt.

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