Startseite | Aktuelles Aktuelles-Archiv Archiv 2009 | Gewünschter Bestattungsort: Verlust traditioneller Bindungen

Gewünschter Bestattungsort: Verlust traditioneller Bindungen

Über zehn Prozent der Deutschen ist ihr Bestattungsort egal | | 0 Kommentare |

Das evangelische Magazin Chrismon hat in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut tns emnid im Herbst 2009 die Bundesbürger nach Ihrem bevorzugten Bestattungsort gefragt. In den Umfrageergebnissen spiegeln sich die gesellschaftlichen Veränderungen wieder. Immer weniger Menschen verbringen ihr Leben an einem Ort, die familiären Bindungen verlieren an Bedeutung. Nur 22 Prozent der Befragten wollen dort bestattet werden, wo ihre Familienangehörigen bestattet sind. Ein Viertel der Befragten (24 Prozent) will dort bestattet werden, wo sie derzeit leben, 13 Prozent dort, wo ihre Kinder leben.

Mehr als jedem zehnten Befragten (zwölf Prozent) ist es egal, wo sein Grab sein wird. Neun Prozent bevorzugen eine Bestattung im Meer, jeweils acht Prozent am Ort ihrer Kindheit oder im Wald. Drei Prozent legen Wert darauf, an einem Ort bestattet zu werden, den niemand kennt, während zwei Prozent keine Angaben machen bzw. keine Meinung zum Thema haben.

Beitrag kommentieren