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Subjektives Preisempfinden prägt Kaufverhalten

Preisbewusstsein der Bundesbürger ist gestiegen | | 0 Kommentare |

Beim Kaufverhalten ist den Bundesbürgern nach einer Studie der Strategieberatung OC&C Strategy Consultants der subjektiv wahrgenommene Preis wichtiger als der objektiv bezahlte. Für die Anbieter bedeutet dies, es ist nicht wichtig preiswert zu sein, sondern preiswert zu wirken. Vermeintlich günstige Discountbestatter wissen diese Schwäche der Verbraucher zu nutzen, indem sie mit Lockangeboten den Kunden ein niedriges Preisniveau vorspiegeln.

Laut Studie können die Bundesbürger den Preis für ein Produkt immer besser einschätzen. Bei der Beurteilung des Preisniveaus von Einzelhändlern lagen die Deutschen nur um 9,1 Prozent daneben. Im Vorjahr waren es noch 10,1 Prozent. Bestattungspreise hingegen sind in der Bevölkerung kaum bekannt. Obwohl der bundesweite Durchschnittspreis für eine Bestattung 6.000 beträgt, wollen 20 Prozent der Bundesbürger nicht mehr als 2.000 ausgeben. 60 Prozent rechnen mit weniger als 4.000 Euro, sogar insgesamt 80 Prozent der Bundesbürger mit weniger als 6.000 Euro. Das ergab eine Untersuchung von TNS-Infratest im Auftrag von Aeternitas (2007)

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