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Podiumsdiskussion zu höheren Friedhofsgebühren in Gießen

Aeternitas-Vorsitzender Weber mahnt bürgernahe Entscheidung an | | 0 Kommentare |

Auf Einladung des Deutschen Instituts für Bestattungskultur (DIB) hat am 08. Dezember in Gießen eine Podiumsdikussion zu den dort geplanten höheren Friedhofsgebühren stattgefunden. Die anwesenden Fachleute waren sich weitgehend darin einig, dass Gebührenerhöhungen den Trend zu einfachen und billigen Bestattungen weiter förderten.

Der Aeternitas-Vorsitzende Hermann Weber erläuterte den knapp 60 Anwesenden, dass die neuen Angebote auf den Gießener Friedhöfen ein Schritt in die richtige Richtung seien. Bei der Gebührenerhöhung solle die Stadt im Sinne der Bürger jedoch maßvoll handeln und bei der Kalkulation Spielräume wie einen höheren Grünanteil nutzen. Nur so könne eine Abwanderung der Bürger zu anderen Friedhöfen und günstigen Bestattungsvarianten vermieden werden – und damit auf Dauer auch Einnahmeausfälle.

Die weiteren Fachleute auf dem Podium waren Hans-Eberhard Kümmel (Bestatter aus Gießen), Lüder Nobbmann (Vorsitzender Bund Deutscher Friedhofsgärtner) und Heinrich Frank (Obermeister der Steinmetz-Innung Oberhessen).

Von Seiten der örtlichen Politik waren unter anderem Gerda Weigel-Greilich (grüne Bürgermeristerin der Stadt Gießen), Jürgen Becker (CDU-Stadtverordneter), Dr. Martin Preiß (FDP-Fraktionsvorsitzender) und Wolfgang Sahmland (SPD-Stadtrat) vertreten. Vertreter aller Parteien hielten die Friedhofsgebührenerhöhungen für unumgänglich, waren sich aber uneins über das angemessene Volumen.

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