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Preisauszeichnungen: Das sind die Pflichten der Bestatter

Verbraucher haben Anspruch auf Transparenz | | 0 Kommentare |

Die Verbraucherzentrale Hamburg mahnt derzeit unter anderem Bestatter wegen mangelhafter Preisauszeichnung ab. Konkret werden fehlende Preislisten im Schaufenster bemängelt. Aeternitas erklärt, welche Pflichten die Bestatter und welche Rechte die Verbraucher bei Preisangaben haben.

Händler und Anbieter von Dienstleistungen sind an die Preisangabenverordnung gebunden. Das gilt auch für Bestatter. Sie sind verpflichtet, zu den wesentlichen Leistungen einer Bestattung eine Preisliste zu erstellen und den Kunden zugänglich zu machen. Die Preisangabenverordnung verlangt, dass Preise stets als Endpreise inklusive der Mehrwertsteuer angegeben werden. In der Preisliste müssen Bestatter die typischen Handlungen einer Beisetzung angeben. Hierzu zählen Dienstleistungen wie Einsargung, Transport, Vorbereitung des Leichnams zur Bestattung, Behördengänge, Traueranzeigen oder Trauerfeiern. In die Preisliste gehören daneben auch die Preise für die Waren, die für diese Dienstleistungen eingesetzt werden wie zum Beispiel Särge, Urnen oder Leichenkleidung. Eine Einzelpreisauszeichnung der Waren in den Räumen des Bestatters ist vorgeschrieben.

Die Bestattungsunternehmen haben dafür zu sorgen, dass jedermann die Preisliste einsehen kann. Sie sollte im Schaufenster oder in den Verkaufsräumen in einer für den Kunden deutlich sichtbaren Art und Weise aushängen. Ist das nicht der Fall, sollten sich Verbraucher nicht scheuen, ausdrücklich nach der Vorlage der betreffenden Preislisten zu verlangen.

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