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Freie Bestatterwahl nach Tod im Heim

Immer wieder kommt es zu Problemen | | 0 Kommentare |

Bei der Bestatterwahl nach Sterbefällen in Heimen oder Krankenhäusern fühlen sich Hinterbliebene oft übergangen. Ohne ihr Wissen beauftragen die Einrichtungen einen Bestatter, um den Verstorbenen abzuholen. Über alle weiteren Schritte müssen jedoch die Hinterbliebenen entscheiden. Die freie Wahl des Bestatters ist dabei erlaubt, wird aber immer wieder erschwert. Nur klare Absprachen im Vorfeld helfen.

Fachleute schätzen, dass knapp 80 Prozent der Deutschen in Einrichtungen sterben - vor allem in Pflege- und Altenheimen oder Krankenhäusern. Das führt immer wieder zu Konflikten. Mitunter werden Verstorbene schon nach wenigen Stunden abgeholt, so dass die Hinterbliebenen sich übergangen fühlen. Derzeit häufen sich bei Aeternitas die Beschwerden. Bestatter verlangen überzogene Summen nur für das Abholen von Verstorbenen oder verzögern die Herausgabe des Leichnams an einen von den Hinterbliebenen gewählten Bestatter. Es kommt sogar vor, dass Bestatter weitere Schritte bis hin zur Einäscherung einleiten, ohne die Hinterbliebenen gefragt zu haben.

Die Einrichtung kann sich für das Abholen der Verstorbenen unter Umständen auf einen bestimmten Bestatter vertraglich festlegen. Die Hinterbliebenen dürfen aber unabhängig davon den Bestatter wählen, der alle weiteren Leistungen erbringt. Aeternitas empfiehlt Betroffenen und Einrichtungen, im Vorfeld zu vereinbaren, was nach dem Todesfall mit dem Verstorbenen geschehen soll. Das gilt insbesondere bei einem Umzug in ein Pflege- oder Altenheim ohne Zeitdruck. "Die Einzelheiten sollten dabei eindeutig und unmissverständlich sein und am besten schriftlich festgehalten werden", erläutert der Aeternitas-Geschäftsführer Christoph Keldenich.

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