Startseite | Aktuelles | Aktuelles-Archiv | Archiv 2013 | "Die Friedhofsgebühren in Deutschland explodieren"

"Die Friedhofsgebühren in Deutschland explodieren"

Welt am Sonntag berichtet mithilfe von Aeternitas-Zahlen | 25.03.2013 |

In ihrer aktuellen Ausgabe berichtet die Welt am Sonntag (Online-Version nachzulesen bei www.welt.de) über massiv steigende Friedhofsgebühren in Deutschland und über die gewaltigen Unterschiede, die zwischen den verschiedenen Kommunen bestehen. Dabei stützt sich die Zeitung unter anderem auf umfangreiche Daten, die mithilfe von Aeternitas erhoben wurden.

In ihrem Artikel beschreibt die Zeitung unter anderem Extremfälle wie die Steigerung einzelner Gebührenposten für dieses Jahr in Städten wie Bottrop oder Oberhausen um bis zu 230 Prozent. Elmshorn wird als typisches Beispiel für eine Kommune gezeigt, die mit dem tief greifenden Wandel des Bestattungswesen zu kämpfen hat: leere Grabreihen und verminderte Gebühreneinnahmen. "Vor uns tut sich ein Loch auf", wird der zuständige Friedhofsleiter zitiert. Denn trotz Gebührenerhöhungen bestehe dort weiterhin ein Fehlbetrag von 130.000 Euro.

Mit diesem Problem steht Elsmhorn nicht alleine da. Viele Friedhöfe sind einfach zu groß, was in dem Artikel der Welt von Aeternitas-Pressesprecher Alexander Helbach erläutert wird. Die Gründe dafür: Die Konkurrenz durch Bestattungswälder und Beisetzungen im Ausland und der Trend zu Urnenbestattung und kleineren, pflegefreien Gräbern führe dazu, dass auf vielen Friedhöfen große Überhangflächen leer ständen, deren Pflege- und Unterhaltungskosten den Gebührenzahlern aufgelastet werde.