Startseite | Aktuelles Aktuelles-Archiv Archiv 2016 | Sechster Fotowettbewerb der Deutschen PalliativStiftung gestartet

Sechster Fotowettbewerb der Deutschen PalliativStiftung gestartet

Thema: "Würde am Lebensende" | | 0 Kommentare |

"Die Würde des Menschen ist unantastbar." - so lautet der erste Satz des Deutschen Grundgesetzes. Die Menschenwürde als oberster Verfassungsgrundsatz hat demnach äußerste Priorität für den Deutschen Staat. Sie spielt in allen Lebenslagen des Menschen eine tragende Rolle, so auch am Lebensende. "In Würde" zu sterben, ist ein Kernbedürfnis von Patienten: Sie wünschen sich an einem vertrauten Ort, inmitten vertrauter Menschen und ohne körperliche Beschwerden zu sterben. Sie wollen in Frieden mit Gott und bei klarem Bewusstsein ihr Leben beschließen. Unter dem Motto "Würde am Lebensende" sucht die Deutsche PalliativStiftung (DPS) Momentaufnahmen die solche Würde ausstrahlen.

Laut einer infratext-dimap-Umfrage der PalliativStiftung glauben nur 50 Prozent der befragten Bevölkerung daran, dass es möglich ist, umsorgt, schmerzfrei und in Würde zu sterben. Eine erschreckende Unkenntnis, die die Stiftung ändern will: "Mit unserem diesjährigen Fotowettbewerb wollen wir auf die wichtige Arbeit der Ehrenamtlichen und Berufstätigen in ambulanten und stationären Hospiz- und Palliativeinrichtungen aufmerksam machen. Unser Ziel ist es möglichst breit darüber zu informieren, dass Jeder mit einer guten Palliativversorgung die Möglichkeit geboten bekommt zufrieden, ohne unnötiges Leiden, geborgen in vertrauter Umgebung seinen letzten Weg zu gehen", so Vorstandsvorsitzender Thomas Sitte. Bis einschließlich 31. März sind Hobby- sowie Profifotografen aufgerufen, ihre Fotografien einzureichen.

Für ihr Projekt sucht die DPS wieder eine möglichst breit gefächerte Auswahl an Fotografien - die Motive können lebendig und lebensbejahend sein, humorvoll oder ernst, sie können Menschen zeigen oder Stillleben sein. Aus den ausdrucksstärksten Aufnahmen wird der PalliativKalender 2018 gestaltet. Aufgefordert mitzumachen sind alle Hobby- und Gelegenheitsfotografen, Amateure oder auch Profis, jeder hat eine Chance: wer in der praktischen Arbeit der Palliativversorgung und Hospizarbeit tätig ist, einfach gerne ausdrucksstark fotografiert, sich für das Thema interessiert oder auch als Angehöriger oder Freund einen lieben Menschen auf seinem letzten Weg begleitet.

Die Bilder sollten im jpg.Format sein, querformatig und möglichst eine Mindestauflösung von 2480 x 1860 Pixel haben (min. ca. 1 MB). Die Fotos können über ein Bildertool auf der Homepage der Stiftung für den Wettbewerb eingereicht werden. Alle Bilder werden angenommen, aber wenn die Auflösung der Fotos zu gering für die Teilnahme am Wettbewerb, bzw. für den Kalenderdruck ist, erhalten die Teilnehmer eine Mail. Der Fotowettbewerb läuft seit dem 01. Januar 2016, Teilnahmeschluss ist der 31. März 2016. Eine Jury wird die drei originellsten und stärksten fotografierten Gewinnermotive auswählen. Das ist immer eine subjektive Entscheidung und leider werden viele, die auch preiswürdig sind, nicht berücksichtigt werden können. Zudem sucht die Jury die Bilder für den Deutschen PalliativKalender 2018 aus.

Die drei Gewinner erhalten von der Deutschen PalliativStiftung 5.000, 3.000 sowie 2.000 Euro für eine gemeinnützige Hospiz- oder Palliativeinrichtung ihrer Wahl. Mit der Einsendung ihres Fotos erklären sich die Teilnehmer einverstanden mit der Veröffentlichung des Fotos im Internet sowie in anderen Medien. Außerdem können die Bilder nach dem Wettbewerb von hospizlich-palliativ Engagierten für ihre Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden. Dafür werden die Bilder in einen Download-Bereich zur Verfügung gestellt. Bei Verwendung muss als Quelle der jeweilige Fotografenname mit veröffentlicht werden. Der Einsender stellt zudem sicher, dass die Bildmotive keine Rechte Dritter verletzen, beziehungsweise die Deutsche PalliativStiftung alle Rechte mit der Zusendung des Fotos nutzen darf. Die Sieger werden per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Quelle (Text und Bild): Pressemitteilung der Deutschen PalliativStiftung

Beitrag kommentieren