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Themenwünsche unserer User (Erster Teil)

Ihre offenen Fragen - unsere Antworten | | 0 Kommentare |


Den Besuchern unserer Webseite bieten wir die Möglichkeit, auf fehlende Informationen hinzuweisen. Manche User finden vielleicht auch nur die passende Information nicht, obwohl diese bereits vorhanden ist. Um uns Ihre Themenwünsche zukommen zu lassen, können Sie das Formular rechts unten auf der Seite nutzen ("Fehlt etwas?") - schnell und unkompliziert, ohne dass Sie Ihre Kontaktdaten angeben müssten.

Die Themenwünsche der letzten Monate haben wir im Folgenden gesammelt und die offenen Fragen direkt beantwortet bzw. auf die entsprechenden Informationen verlinkt - der Übersicht halber in zwei Teilen. Teil 2 erscheint nächste Woche. Vielen Dank an dieser Stelle für die spannenden Anregungen.

Unabhängig davon können Sie sich natürlich mit Ihren Fragen immer persönlich an uns wenden, wenn Sie eine konkrete Auskunft benötigen - telefonisch, per Brief oder E-Mail oder über das Kontaktformular ganz unten auf unserer Webseite ("Schreiben Sie uns").
Darüber hinaus finden Sie Ihre Frage vielleicht auch schon bei unseren zahlreichen Beispielen aus der Beratung:
 "Rat und Tat - aus der Beratung".

Hier Ihre Themenwünsche:

"Notwendigkeit einer Kühlung"
Hygienische Gründe machen die Kühlung Verstorbener notwendig. Um die Verwesungsprozesse des Leichnams bis zur Bestattung aufzuhalten bzw. zu verlangsamen, schreiben die Landesbestattungsgesetze deshalb vor, dass Verstorbene innerhalb einer bestimmten Frist gekühlt werden müssen. Die entsprechenden Informationen finden Sie hier auf unserer Webseite:
 "Erste Schritte".

"Vergleich Bestattungsgesetze"
Die Bestattungsgesetze der Bundesländer im Vergleich finden Sie hier auf unserer Webseite:
 "Bestatten in Deutschland".

"LSG L 4 SO 181/13"
Hier handelt es sich um das Aktenzeichen eines nicht veröffentlichten Urteils eines Landessozialgerichts. Auf diese Entscheidung wird lediglich in einem anderen Urteil verwiesen. Im Kern geht es wohl darum, dass jemand, der Sozialleistungen beantragt (eben auch im Rahmen einer Sozialbestattung), dazu verpflichtet ist, sich aktiv um einen Kostenausgleich zu bemühen. Möglicherweise bestehende Ansprüche gegenüber anderen müssen Betroffene also grundsätzlich geltend machen - jedoch nur, insoweit dies zumutbar ist. Was zumutbar ist, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Aeternitas hat dazu bereits eine Reihe von Urteilen veröffentlicht:
 "Gericht verpflichtet Sozialamt Bestattungskosten zu erstatten"
 "Anspruch auf Sozialbestattung nur bei Bemühung um Kostenausgleich"
 "Landessozialgericht Baden-Württemberg verweist Tochter wegen Bestattungskosten an ihren Bruder"
 "Sozialgericht: Bedürftige muss Bestattungskosten bei Bruder selbst eintreiben"

"Heranziehen der Ehepartner der Erben Verstorbener (Bestattungskosten bei Sozialbestattung)"
Die Rechtslage ist hier umstritten. Das Bundessozialgericht hat aber in einer mündlichen Verhandlung anklingen lassen, dass auch Vermögen und Einkommen der Ehepartner der Erben der Verstorbenen angerechnet werden können. Zu einer Entscheidung kam es jedoch in diesem Fall nicht, weil der Antrag zurückgezogen wurde. Von anderen Gerichten wurde aber schon so entschieden. Hier eine Meldung dazu aus dem Jahr 2016 aus unseren "Rechts-News":
 "Amt darf bei Sozialbestattungen auch Bedürftigkeit der Ehegatten prüfen"

"Kann ich mir nach einer Verbrennung die Urne einfach aushändigen lassen?"
In Deutschland dürfen Urnen nur unter bestimmten Umständen an Angehörige ausgehändigt werden - zum Transport zu einer Grabstelle, und das auch nur in der Hälfte der Bundesländer. Voraussetzung ist der Nachweis eines Grabplatzes. Darüber haben wir letztes Jahr berichtet, mehr finden Sie hier:
 "Urnentransport durch Angehörige häufig verboten"

"Sterbegeldversicherung"
Die Sterbegeldversicherung stellt eine mögliche Variante zur finanziellen Bestattungsvorsorge dar. Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite im Bereich "Kosten und Vorsorge" bei den verschiedenen Vorsorgevarianten:
 "Sterbegeldversicherung"

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