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Denkmal für Corona-Tote in Herdecke

Gedenken an Verstorbene und Mahnung an die Lebenden | | 0 Kommentare |


Der Steingestalter Tim Vincent aus Wetter an der Ruhr hat der Stadt Herdecke ein Denkmal gestiftet, um der Toten der Corona-Pandemie zu gedenken. Das Objekt aus einheimischem Ruhrsandstein und Stahlblech (125 cm hoch, 80 cm breit) bildet unter anderem eine Erdkugel ab, die mit den für das Corona-Virus typischen "Spikes" versehen ist.

Laut Tim Vincent soll die Gestaltung - neben dem Gedenken an die Toten - zum Ausdruck bringen, dass mit dem Corona-Virus eine tödliche Gefahr im Hintergrund lauert. Darüber hinaus dient das Denkmal als Mahnung, über den ungebremsten Expansionsdrang der Menschheit nachzudenken - unabhängig davon, ob man nun den Standpunkt vertritt, SARS-CoV-2 sei aus einem Labor entwichen oder durch den Verzehr von Wildtieren und das Eindringen in deren Lebensraum auf den Menschen übertragen worden.

Die Stadt Herdecke hatte im Vorfeld bereits eine Traubeneiche in Erinnerung an die Toten der Corona-Pandemie gepflanzt. Den Hinweis von Tim Vincent, dass hier kein erklärendes Objekt vorhanden sei, und sein Angebot, ein Corona-Denkmal zu gestalten und aufzustellen, nahm die Bürgermeisterin der Stadt gerne an. So konnte das Projekt in nur wenigen Wochen realisiert werden.

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