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Einfriedung

Als Einfriedung bzw. Umfriedung wird die "Umrandung"/Abgrenzung eines Friedhofs nach außen verstanden. Aufgrund der "allgemeinen Obhutspflicht" müssen Friedhöfe eingefriedet werden1, "eine feste, abschließbare Einfriedung ist jedoch nirgends gesetzlich vorgeschrieben"2.

Einfriedungen können zum Beispiel aus Mauern, Zäunen, Hecken oder Bäumen bestehen, Vorschriften gibt es dazu nur in wenigen Bundesländern.3 So heißt es zum Beispiel im sächsischen Bestattungsgesetz ("Sächsisches Gesetz über das Friedhofs-, Leichen- und Bestattungswesen", Stand November 2019) unter § 5 ("Standort- und Abstandsregeln"), Abs. 4:

"(4) Friedhöfe sind nach außen durch Bäume, Sträucher, Zäune, Mauern, Erdwälle oder auf ähnliche Weise hinreichend abzuschirmen."


Fußnoten


1. Zentralinstitut für Sepulkralkultur (Hrsg.): Großes Lexikon der Bestattungs- und Friedhofskultur: Wörterbuch zur Sepulkralkultur. Teilband III Frankfurt: Fachhochschulverlag, 2010. - ISBN 978-3-940087-67-6 - S.107f, Stichwort "Einfriedung".

2. Ebd.

3. Ebd.


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