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Hausaufbahrung

Die Aufbahrung eines Verstorbenen zuhause ist problemlos für ein bis zwei Tage nach dem Tod möglich, wenn dieser nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gelitten hat. Selbst wenn der Tod in einem Heim oder Krankenhaus eingetreten ist, kann der Verstorbene noch nach Hause transportiert und dort aufgebahrt werden. Eine längere Aufbahrung muss in der Regel vom örtlichen Ordnungsamt genehmigt werden.

Je nach den äußeren Umständen (Temperaturen, Jahreszeit etc.) kann eine Aufbahrung bis zur Beisetzung zulässig sein. Die Höchstdauer für eine Aufbahrung zu Hause ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Der Verstorbene kann dabei - je nach geltenden Vorschriften - im offenen oder geschlossenen Sarg liegen.

Die Tradition der Hausaufbahrung ist fast in Vergessenheit geraten. Bis Mitte des letzten Jahrhunderts war sie noch verbreitet. Verwandte und Freunde nahmen zuhause Abschied anstatt in einer Leichenhalle. Analog dazu wurden Verstorbene auch meist von der eigenen Familie versorgt, d.h. gewaschen und angekleidet.



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