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Kremationsreste

Kremationsreste während des Abkühlens

Bei der Kremation eines Leichnams werden verschiedene Teile nicht zur Asche, es verbleiben z.B. Zahngold und künstliche Gelenke, die in der Praxis regelmäßig aussortiert werden.


Die Frage, ob diese rechtlich gesehen mit beizusetzen sind, ist umstritten. In den Bestattungsgesetzen von Niedersachsen und Brandenburg ist inzwischen eine ausdrückliche Legalisierung der Entnahme metallischer Gegenstände aus der Totenasche erfolgt. In Hamburg ist seit Anfang 2020 die Entnahme von Implantaten jedoch unzulässig. Hier muss die Asche einschließlich aller nicht verbrennbaren Rückstände im Krematorium in ein zu verschließendes Behältnis (Urne) aufgenommen werden.


Fußnoten


1. Im Detail siehe: https://www.aeternitas.de/inhalt/downloads/rechtsgutachten_implantate.pdf, das Gutachten beleuchtet die Implantate auch aus dtrafrechtlicher und zivilrechtlicher Sicht.

2. § 23 Abs. 5 S. 3 BbgBestG; § 12 Abs. 4 S. 4 BestG Nds.

3. Drucksache 21/18145 der Hamburgischen Bürgerschaft.


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