Startseite | Online-Lexikon Bestattung | Totenschein

Totenschein

Der jeweiligen Hausarzt oder aber ein Dienst habender Arzt stellen den Totenschein (auch Todesbescheinigung oder Leichenschauschein genannt) aus. Bei einem Todesfall in einem Heim oder Krankenhaus kümmern sich die dortigen Ärzte darum oder die Verwaltung beauftragt einen Arzt.

Der Arzt beurkundet mit dem Totenschein den Tod eines Menschen. Nach gründlicher Untersuchung des Verstorbenen werden die Personalien und Zeitpunkt und Ort des Todes festgehalten. Dazu vermerkt der Arzt - wenn möglich - eine Todesursache und die Todesart, also ob es sich um einen natürlichen oder unnatürlichen Tod handelt. Für den Totenschein werden Gebühren fällig, die sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) richten. Die Rechnung erhalten Hinterbliebene meist über den Bestatter.

Mit dem Totenschein muss beim Standesamt die Sterbeurkunde beantragt werden. Die Sterbeurkunde ist zum Beispiel wichtig für die Friedhofsverwaltung bei der Wahl des Grabes oder für die Testamentseröffnung.


Weblinks


1. Todesbescheinigung des Landes Bayern


Bewertung: 18 Leser fanden den Artikel hilfreich.
Klicken Sie bitte links auf auf den Button, wenn Ihnen der Artikel hilfreich erscheint.