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Treuhandstelle

Eine Treuhandstelle verwaltet die ihr anvertrauten Gelder. In welcher Form das geschieht wird gewöhnlich in einem Treuhandvertrag festgehalten. Hier werden Rechte und Pflichten von Treugeber und Treunehmer, also den Parteien, die ein Treuhandverhältnis eingegangen sind geregelt.

Treuhandstellen werden zum Beispiel von einigen Bestatterverbänden betrieben, wie dem Verband unabhängiger Bestatter (VuB), dem Deutschen Institut für Bestattungskultur (DIB) oder dem Bundesverband Deutscher Bestatter (BDB). Diese Treuhandstellen stellen sicher, dass das Geld des Kunden zum einen verzinst wird und zum anderen bei einer möglichen Insolvenz des Bestatters sicher ist.


Treuhandstellen für die Dauergrabpflege


Im Rahmen einer Dauergrabpflege beispielsweise organisieren Friedhofsgärtnergenossenschaften Treuhandstellen. Zu den Aufgaben dieser Treuhandstellen zählen:

- die Betreuung abge­schlos­se­ner Dau­er­grab­pfle­ge­ver­träge

- insbesondere die Ver­wal­tung die­ser Ver­träge

- die Verwaltung der treu­hän­de­ri­schen Absi­che­rung und fest­ver­zins­li­chen Anlage des ein­ge­zahl­ten Kapi­tals nach fes­ten Anlagerichtlinien

- die jähr­li­che Bezah­lung der beauf­trag­ten Fried­hofs­gärt­ne­reien sowie

- die Kon­trolle der aus­ge­führ­ten Arbei­ten in regel­mä­ßi­gen Abständen


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