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Bestattungsformen: Erd- /Sargbestattung

Erde zu Erde: traditionell und schadstoffarm?  
Erdbestattung Eine Erdbestattung könnte aus ökologischer Sicht so prima sein - wenn es keinen Leichnam gäbe. Hier liegt das Umweltproblem: Der menschliche Organismus zersetzt sich bei der Verwesung eben nicht allein in guten, natürlichen Humus. Medikamentenrückstände und Schwermetalle, die im Leben eingelagert wurden belasten nach dem Zerfall des Organismus den Boden können bei der Verwesung ins Grundwasser gelangen.

Durch die Friedhofspflicht sind es ausschließlich Friedhöfe, die die Lasten von Erdbestattungen über einen langen Zeitraum tragen müssen. Künstliche Hüftgelenke, Herzschrittmacher, Zahnprothesen, OP-Schrauben und weitere künstliche Elemente bleiben bei der Beisetzung im Körper des Verstorbenen. Nach Ablauf der Ruhezeit sollten diese "Hinterlassenschaften" aus dem Boden entfernt und einem sinnvollen Recycling zugeführt werden, sobald keine sichtbaren Überreste eines Verstorbenen dort mehr zu vermuten sind.



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