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Grab als Teil der Bestattungsvorsorge vor Sozialamt geschützt

Das Sozialamt darf von Betroffenen, die Hilfe zum Lebensunterhalt beantragen, nicht verlangen, den bestehenden Vertrag über ein Grab aufzulösen. Gerichte entschieden, das Grab sei kein Teil des verwertbaren Vermögens.



Es ist das Recht jedes Menschen, für die eigene Bestattung zu Lebzeiten vorzusorgen. Insbesondere, wenn es keine Nachfahren gibt, die sich um die Bestattung kümmern könnten. Abgesehen davon fielen ansonsten spätere Bestattungskosten wieder der Staatskasse zur Last. Darüber hinaus sehen die meisten Friedhofssatzungen gar keine Rückgabe von Gräbern vor. Gewöhnlich ist auch keine Rückerstattung der bereits für das zukünftige Nutzungsrecht bezahlten Gebühren möglich.

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