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Brief aus der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag

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Brief aus der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Der Gesundheits- und sozialpolitische Sprecher aus der CSU-Landesgruppe der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Wolfgang Zöller äußert sich in einem Brief zum Positionspapier der Verbraucherinitiative Aeternitas e.V. zur privaten Bestattungssicherung:








CSU-LANDESGRUPPE

DER CDU/CSU-FRAKTION

IM DEUTSCHEN BUNDESTAG



Wolfgang Zöllner MdB

- Gesundheits- und sozialpolitischer Sprecher -
28.09.2004





    Aeternitas e. V.
    Verbraucherinitiative Bestattungskultur
    Herrn Rechtsreferent Christian Jäger
    Im Wiesengrund 57

    53639 Königswinter


    Sehr geehrter Herr Jäger,

    für Ihr Schreiben vom 12. August 2004, in dem Sie in dem beigefügten Positionspapier des "Aeternitas e. V." zur privaten Bestattungssicherung eine allgemein gültige Regelung durch den Gesetzgeber im Hinblick auf die Sicherung bestehender Sterbegeldversicherungsverträge bzw. eines Teils des Barvermögens für die private Bestattungsvorsorge vor der Auflösung durch die öffentliche Hand fordern, danke ich Ihnen.

    Als gesundheits- und sozialpolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag darf ich Ihnen im Namen des Landesgruppenvorsitzenden, Michel Glos MdB, antworten.

    Wenn Sie ausführen, dass angesichts der Tatsache, dass ein Sterbegeld von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr bezahlt wird, auf privatrechtlicher Basis abgeschlossene Sterbeversicherungen künftig eine verstärkte Bedeutung erhalten, stimme ich Ihnen voll zu.

    Für viele Menschen ist das Bewusstsein, dass eine würdige Bestattung nach ihrem Ableben sichergestellt ist, Bestandteil ihrer Lebensqualität.

    Das von Ihnen vorgetragene Ziel eines Schutzes von Sterbeversicherungen oder einer entsprechenden anderen Vorsorgeform bei ausschließlicher Zweckbindung zu Gunsten einer Bestattung begrüße ich vom Grunde her ausdrücklich.

    Die Sozialpolitiker der CSU-Landesgruppe werden dieses Anliegen daher innerhalb des parlamentarischen Verfahrens aufgreifen.



    Mit freundlichen Grüßen

    Wolfgang Zöllner MdB

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